WHW: Vernetztes Dreierteam für die Kunsthalle Wien

v.l.n.r.: Nataša Ilić, Ivet Ćurlin, Sabina Sabolović, Foto: Damir Žižić

Das kroatische Kuratorinnenkollektiv WHW leitet ab Juni die Kunsthalle Wien. In Wien ist die rührige und hochaktive Gruppe nicht unbekannt; ihre Istanbul Biennale wurde hoch gelobt. Die bisherige Laufbahn von WHW lässt auf ein engagiertes, politisch und gesellschaftlich relevantes Programm hoffen.


„How, for whom & why?“ So lautete der Titel einer Diskussionsrunde der Kunsthalle Wien im Jahr 2017. Es ging um Slogans für eine Parade, anlässlich der Teilnahme des Hauses an der Vienna Pride. „What, How and for Whom?“ heißt es in der Kunsthalle ab Juni, wenn das kroatische Kuratorinnenkollektiv mit diesem Namen, abgekürzt WHW, deren Leitung übernimmt.

Cover PARNASS 03/2019 | Richard Gerstl, Selbstbildnis als Halbakt, 1902/04, Öl auf Leinwand, 159 x 109 cm | Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger (Detail)

Besser gesagt, drei von vier Mitgliedern: Ivet Ćurlin, Nataša Ilić und Sabina Sabolović kommen nach Wien, Kollegin Ana Dević bleibt in Zagreb, um die dortige Galerija Nova weiterzuführen, die von WHW geführt wird. Es ist eine rührige, hochaktive und bestens vernetzte Gruppe, die nun neue Weichen für die Kunsthalle stellen wird.

In Wien realisierte das Kuratorinnenkollektiv schon einiges, etwa in der Kunsthalle Exnergasse im Jahr 2001. Im Belvedere 21 (damals noch 21er-Haus) machte ein Projekt mit dem schönen Titel „Zehntausend Täuschungen und hunderttausend Tricks“ 2014 Station, eine Ausstellung mit Kunstwerken in wechselnden Konstellationen und an unterschiedlichen Schauplätzen, die in Antwerpen, Hongkong und Beirut gezeigt wurde. Das projekteweise und temporäre...


Das vollständige Portrait von Nina Schedlmayer lesen Sie in unserem PARNASS 02/2019.

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