Rudolf Polanszky

Rudolf Polanszky | Courtesy Aurora Art Gallery

Der 1951 in Wien geborene Künstler Rudolf Polanszky ist in Österreich schon länger begehrt, spätestens mit den vielbesprochenen Einzelausstellungen Translineare Strukturen in der Dominikanerkirche in Krems und Eidola in der Wiener Secession gelang in den letzten Jahren aber auch der Sprung in die internationale Kunstwelt mit Ankäufen in renommierten amerikanischen Sammlungen. Umso mehr freut sich die AURORA ART GALLERY daher von 15. Mai bis 15. Juni 2019 einen ausgewählten und qualitativ hochwertigen Querschnitt über das Œuvre dieses österreichischen Ausnahmekünstlers zu präsentieren.


 

Polanszky ist seit Mitte der 1970er Jahre, als er seine ersten konzeptuellen Arbeiten wie die Schweinsfettzeichnungen schuf, als freischaffender Künstler tätig. In den 1980er Jahren kommt das Thema der Vermeidung konstruierter Ästhetik durch das Prinzip des Zufälligen in seiner Arbeit hinzu.

In den 1980er Jahren kommt das Thema der Vermeidung konstruierter Ästhetik durch das Prinzip des Zufälligen in seiner Arbeit hinzu.

So entstehen Sprungfedern-, Sitz- und Wälzbilder, die auf den Einsatz des gesamten Körpers im Schaffungsprozess beruhen. Parallel dazu entstanden Super-8-Filme sowie Foto- und Videoprojekte. Beginnend mit den Reconstructions arbeitete Polanszky ab den 1990er Jahren vornehmlich mit ausgewählten Abfallmaterialen, welche er als Wandobjekte und in skulpturaler Form zu neuen Strukturen transformierte.

Rudolf Polanszky | Courtesy Aurora Art Gallery

Rudolf Polanszky | Courtesy Aurora Art Gallery

Die Entkoppelung aus ihrem ursprünglichen Zweck und ihr spontanes Zusammenfügen in neue Kontexte bezeichnet der Künstler als Ad-hoc-Synthese. Damit fand Polanszkys Werk in Österreich, aber auch international, innerhalb der letzten Jahre die längst fällige Anerkennung.

Die AURORA ART GALLERY, welche sich mit ihrem neuen Showroom in der Favouritenstraße 20 präsentiert, beschäftigt sich bereits seit über einem Jahrzehnt mit den Werken Polanszkys im Bestreben, zeitgenössische Kunst höchster Qualität darzubieten. Für diese Ausstellung ist es gelungen 15 unverkennbare Arbeiten zu einer umfangreichen Werkschau des Künstlers zusammenzustellen, die einen inhaltlichen Bogen von den Schweinsfettarbeiten bis hin zu den Reconstructions spannt. Zwei große, skulpturale Installationen gilt es dabei besonders hervorzuheben, welche der Künstler selbst als modellhafte Visualisierungen von Gedankenketten versteht.

Aurora Art Gallery

Favoritenstraße 20/4-5, 1040 Wien
Österreich

Rudolf Polanszky

15. Mai 2019 bis 15. Juni 2019

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