Contemporary Week im Dorotheum

Egon Schiele (1890–1918), Frau mit erhobenen Armen, 1914, Schätzwert € 900.000 – 1.600.000 © Dorotheum

Von 26. - 29. November 2019 findet die Contemporary Week des Dorotheum statt, mit Auktionen von Klassischer Moderne, Zeitgenössischer Kunst, Juwelen und Uhren. Wir freuen uns, Ihnen die Highlights der diesjährigen November-Auktionswoche präsentieren zu dürfen.


Klassische Moderne

Außergewöhnliche Arbeiten von Egon Schiele, des wohl bedeutendsten Künstlers der internationalen Moderne, zählen zu den Höhepunkten der Auktionswoche im November. In der Auktion „Klassische Moderne“ am 26. November 2019 wird die Gouache „Frau mit erhobenen Armen“ versteigert. Die Darstellung einer „Frau mit erhobenen Armen“ ist mit 1914 datiert, einem markanten Jahr in Egon Schieles kurzem Leben. Er hatte einen neuen Mäzen gefunden, ein Händler stellt ihm seine erste Einzelausstellung in Aussicht und er heiratet nach Jahren wilder Ehe mit Wally Neuzil die Bürgerliche Edith Harms. Dies hat auch stilistischen Einfluss auf den radikalen Expressionisten, schreibt Jane Kallir, die bedeutende Schiele-Expertin.


EGON SCHIELES UNBEKANNTES KUNSTMANIFEST

„Es gibt keine moderne Kunst, es gibt nur eine Kunst und die ist immerwährend.“ Mit diesem legendären Einleitungssatz, der drei Jahre später im Manifest „Die Kunst – der Neukünstler“ in leicht veränderter Form publiziert werden sollte, eröffnet Egon Schiele seine furiose Beschwörung der Genialität, der Subjektivität und der absoluten Freiheit des Künstlers und der Kunst. Der Satz entstammt aus Schieles neuentdecktem Kunstmanifest, welches das Dorotheum am 26. November 2019 im Rahmen der Auktion „Moderne Kunst“ versteigern wird.


Zeitgenössische Kunst

Am 27. November 2019 wird ein besonders interessantes Werk der Serie „Teatrini“, mit dem Titel „Concetto Spaziale“, von Lucio Fontanta in der Auktion Zeitgenössische Kunst angeboten. Die 1964 entstandene Serie der „Teatrini“ leitet ihren Namen von der figurativen Struktur ab. Diese ergibt sich durch Rahmen aus lackiertem, einheitlich gefärbtem Holz, die an architektonische „Kulissen“ erinnern. Ebenfalls in der Auktion vertreten sind internationale Künstler wie: Piero Manzoni, Kazuo Shiraga und Cy Twombly.

Egon Schiele (1890–1918), Frau mit erhobenen Armen, 1914, Schätzwert € 900.000 – 1.600.000 © Dorotheum

Egon Schiele (1890–1918), Frau mit erhobenen Armen, 1914, Schätzwert € 900.000 – 1.600.000 © Dorotheum


KAISERLICHE JUWELEN

Das mit 15 Orientperlen und 25 ct Diamanten besetzte Diadem besticht nicht nur durch die verarbeiteten Diamanten sondern auch durch die zahlreichen und höchst seltenen Orientperlen, die damals in ganz Europa groß in Mode waren. Von den Nachkommen von Marie Valerie wurde dieses außergewöhnliche Schmuckstück zur Auktion übergeben.

Palais Dorotheum

Dorotheergasse 17, 1010 Wien
Österreich

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