Fiona Connor

Fiona Connor, What you bring with you to work, 2010, Australian Centre of Contemporary Art

Secession

Friedrichstraße 12, 1010 Wien
Österreich

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Dienstag – Sonntag: 10.00 – 18.00

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Die neuseeländische Künstlerin Fiona Connor reproduziert in ihren skulpturalen Installationen alltägliche Gegenstände und Strukturen. Durch ihre Nachbildungen von Pinnwänden, Trinkbrunnen, Outdoor-Möbeln oder Türen macht sie nicht nur auf diese oft übersehenen Formen aufmerksam, sondern zeichnet auch Geschichten und Mikroökonomien von Gemeinschaften nach. Zahlreiche ihrer Arbeiten entstehen dabei als Reaktion auf die Infrastruktur der Orte und Umgebungen, an denen sie ausgestellt sind, und enthüllen dadurch auch die architektonischen Mechanismen, die unsere Interaktionen mit Kunst beeinflussen. 

Mit Closed Down Clubs (2018) beispielsweise schuf Connor eine Installation aus freistehenden Türen von Nachtclubs und kleinen Kollektiven zum Zeitpunkt ihrer Schließung. Neben den verschiedenen Oberflächen und Materialien zeigen die exakten Rekonstruktionen auch Ephemera wie Clubflyer, Aufkleber und die Räumungsbenachrichtigungen der Stadtbehörden und Vermieter. Am eindringlichsten wirken dabei jene Nachrichten, die die Clubs selbst angebracht hatten, um ihre Gemeinschaften über ihren Untergang zu informieren. Die Skulpturen offenbaren das große Interesse der Künstlerin an der Art und Weise, wie Dinge gemacht sind und durch ihre Benutzung markiert werden. Sie nehmen all diese Informationen in sich auf und bieten dadurch buchstäblich Eintritt in vergangene Orte.

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