Galerie Ropac Villa Kast

Mirabellplatz 2, 5020 Salzburg
Österreich

-

DI-FR 10.00 bis 18.00
SA: 10.00 bis 14.00

Zurück
Eröffnung: Freitag, 27. Juli 2018, 18 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin

Elizabeth Peyton wurde 1965 in Connecticut geboren und lebt und arbeitet in den USA und Europa. Sie gilt seit Mitte der 1990er Jahre als eine der prägendsten Künstlerinnen im Bereich der figurativen Malerei. Peytons Hauptthema ist das Porträt. In ihren meist kleinformatigen, fragilen Ölbildern, Zeichnungen und Aquarellen tauchen Menschen auf, von denen sie sich angesprochen fühlt, die eine für Peyton interessante Biographie aufweisen oder die sie als historische Figuren beeindruckt haben. Auf der Liste ihrer Modelle finden sich einerseits Freunde und Bekannte wie die Künstler Craig Wadlin, Piotr Uklanski oder der Musiker Elias Bender Rønnenfelt und andererseits Berühmtheiten - historische und zeitgenössische - die die Phantasie vieler Menschen beflügeln, wie etwa Kaiserin Elisabeth von Österreich, Napoleon Bonaparte, Marie Antoinette, Ludwig II. von Bayern oder jüngst Angela Merkel sowie Barack und Michelle Obama. Zum Repertoire zählen ebenfalls Peytons künstlerische Vorbilder wie David Hockney, Robert Mapplethorpe und Andy Warhol. Als Vorlagen dienen Elizabeth Peyton sowohl öffentliche, weit verbreitete Bilder, die sie Büchern, Magazinen, Plattencovern oder Stills von Musikvideos entnimmt, als auch eigene, von ihr selbst aufgenommene, privateFotos. Bezeichnenderweise gibt es in Peytons Universum keinen Unterschied zwischen dem privaten und öffentlichen Bereich. Historische Gestalten und lebende Menschen erscheinen als ephebenhafte Gestalten mit hellen Augen und scharlachroten Lippen, eher androgyn als einem Geschlecht angehörig. Verbindend für die Bilder ist eine spürbare Intimität, welche sich auch in den Werktiteln widerspiegelt, die meist nur die Vornamen der Modelle preisgeben. Es ist charakteristisch für Peytons Arbeit, altmeisterliche Klassizität mit zeitgenössischer Coolness zu kombinieren. Der Betrachter ist Zeuge einer individuellen Suche nach zerbrechlicher Schönheit und immerwährender Jugendhaftigkeit.

EGON SCHIELE Tulln/Niederösterreich 1890–1918 Wien Selbstbildnis mit Lampionfrüchten | 1912 Self-Portrait with Chinese Lantern Plant Öl, Deckfarbe auf Holz | 32,2 × 39,8 cm Oil, opaque color on wood Leopold Museum, Wien, Inv. 454 | Leopold Museum, Vienna, Inv. 454

Jahreskarte Leopold Museum

exklusiv für PARNASS ARTLIFE - Mitglieder

Zum Gewinnspiel

Follow us

Newsletter

Der PARNASS Newsletter informiert Sie immer über die aktuellsten Kunstthemen: