Die frühe Radierung. Von Dürer bis Bruegel

Daniel Hopfer Tod und Teufel überraschen zwei Frauen, ca. 1510–1515 Radierung The Metropolitan Museum of Art, New York

Albertina

Albertinaplatz 1, 1010 Wien
Österreich

-

Täglich 10.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch 10.00 bis 21.00 Uhr

Zurück

Die Frühzeit der Druckgrafik ist von mehreren bedeutenden Erfindungen geprägt, sodass bis um 1500 bereits eine Vielzahl an technischen Verfahren entwickelt war. Das Aufkommen der Radierung im späten 15. Jahrhundert und ihre schnelle Verbreitung im frühen 16. Jahrhundert stellen einen der wichtigsten Wendepunkte dar. Die Grundlagen der Technik entwickelten sich in den Werkstätten von Waffenätzern, bis in den 1490er-Jahren der deutsche Druckgrafiker Daniel Hopfer damit begann, von geätzten, also „radierten“ Metallplatten auch Abzüge auf Papier herzustellen. Dabei ließ sich das Radieren so einfach bewerkstelligen, dass es Künstlern aus verschiedensten Sparten die Anfertigung eigener Drucke ermöglichte. Unter den Pionieren des Mediums waren einige der größten Künstler der Renaissance wie Albrecht Dürer, Parmigianino und Pieter Bruegel der Ältere.

Die Ausstellung in der ALBERTINA widmet sich den ersten 70 Jahren der Radierung: von ihren Anfängen in der Dürerzeit bis in die Epoche Bruegels, als viele berühmte und auch weniger bekannte Künstler in Deutschland, Flandern, Italien und Frankreich in dieser Technik arbeiteten. Rund 125 Radierungen sind neben Zeichnungen, Druckplatten und illustrierten Büchern in der Schau zu sehen.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Metropolitan Museum in New York und ist von 12. Februar bis 10. Mai 2020 zu sehen.

PARNASS WEEKEND

7. August - 9. August 2020

zu den Tipps

 

Newsletter

Der PARNASS Newsletter informiert Sie immer über die aktuellsten Kunstthemen: