PARNASS 04/2006

Restitution Geraubter Kunst · Recht als Erinnerung · Der lange Weg zur Rückgabe

Inhalte der Ausgabe

 


Recht als Erinnerung

Sohpie Lillie über den Stand derzeitiger Provenienzforschung und wie sich das Gesetz auf enteignete Kunstsammlungen auswirkt.


Der lange Weg zur Rückgabe

Catherine Tessmar blickt zurück auf die systematische Enteignung der Juden nach 1938.


Kein Ende absehbar

Thomas Trenkler, eingagierter Journalist in Sachen Provenienzforschung zieht eine Zwischenbilanz nach neun Jahren Kunstrestitution in Österreich.


Meine Arbeit ist noch lange nicht getan

Werner Fürnsinn, Leiter der Kommission für Provenienzforschung der Bundesmuseen spricht im Interview über anstehende Probleme.


Wir haben das Problem unterschätzt,

meint auch Gerbert Frodl, scheidender Direktor der Österreichischen Galerie. Wie hoch schätzt er den Gesamtwert der bisher restituierten Klimt-Bilder?


Die Museen haben reibungslos mitgespielt

Wie kamen die wertvollen Kunstwerke in die Albertina? Maren Gröning hat alle wichtigen Fälle recherchiert.


Scham ist ein wichtiges Kriterium geworden

Wolfgang Kos, Direktor des Wien Museum über verdächtige Objekte. Welche Rolle spielte Julius Fargel?


Angewiesen auf die Gnade der Republik

Alfred Noll, Anwalt mehrerer Restitutionswerber kritisiert massiv das Kunstrückgabegesetz.


Die Rückstellungsgesetze

Bei der Anwendung der Gesetze ging die Rückstellungskommission tendenziel restriktiv vor, meint Ernst Ploil.


Der Fall E.L. Kirchner und andere

Die polemische Debatte über die Rückgabe der „Berliner Straßenszene“ signalisierte einen Wendepunkt in der Restitutionsdebatte in Deutschland.

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