Virginie Bailly und Krasimira Stikar

Virginie Bailly, Apendix P1, 2018, 90 x 115 cm, Oil and mixed media on canvas

Galerie Straihammer und Seidenschwann

Grünangergasse 8/3, 1010 Wien
Österreich

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Di – Fr von 12.00 bis 18.00
Sa von 11.00 bis 15.00

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Eröffnung: Donnerstag, 14. Februar 2019, 19 - 21 Uhr


Virginie Bailly

Bereits zum 3. Mal stellt die belgische Künstlerin Virginie Bailly ihre neuesten Arbeiten in der Galerie Straihammer und Seidenschwann aus. Unter dem Titel Daphnes Request hat sich die Künstlerin, ausgehend von einem Traum, in dem sie in einen Baum verwandelt wurde, mit der griechischen Mythologie auseinander gesetzt. Mit breitem Pinselstrich und großer Geste übersetzt die Künstlerin ihre Gedanken in das Medium der Malerei. Sie malt ausschließlich in Öl und bevorzugt Lasurtechniken, um dem Dargestellten eine adäqute Brillanz und Tiefe zu verleihen. Manche Elemente darin – Agglomerationen von Pinselstrichen und Farbflecken – scheinen schon im nächsten Moment eine gänzlich neue Gestalt annehmen zu wollen. In ihrer abstrakten Malerei zeigt die Künstlerin Dialoge zwischen Traum und Wirklichkeit, Fiktion und Realität, Innen und Außen, zwischen Leere und Fülle. Sie schafft ein organisiertes Durcheinander und hält auf diesem Weg eine unglaubliche Dynamik und Spannung im Bild.

Krasimira Stikar PUNKT – GEDANKE – FLÄCHE

In ihren neuen, 2018 entstandenen Arbeiten vertieft sich die Künstlerin einmal mehr in die Themen Bewegung, Statik, Zeit und Raum. Linien und Flächen überziehen das Blatt. Die Linie wächst aus dem Punkt, ist die ursprünglichste Form der Darstellung. Sie ist die Spur eines sich bewegenden Punktes. Sie ist aus Bewegung entstanden, und zwar, wie Roman Signer, „Explosion (Linie)“, 1982, es bezeichnet: durch „Vernichtung der höchsten in sich geschlossenen Ruhe des Punktes“. Mittels Punkten, Linien und Symbolen können wir zu Vorstellungen gelangen, die über rationales Denken hinausreichen. Punkte und Linien verbinden sich zu Informationen. Auf der zweidimensionalen Fläche lassen sich mittels Punkten und Linien Räume und Flächen schaffen. Abstraktes kann in Konkretes und Anschauliches verwandelt werden. Nichtsinnliches kann beobachtbar, analysierbar und reflektierbar gemacht werden. Für die Realisierung ihrer sensiblen ästhetischen Werke benötigt die Künstlerin viel Zeit, ruhiges Denken und Überlegen. Diese ruhige Konzentration scheint beim Ansehen ihrer Arbeiten auf den Betrachter über zu gehen.

Krasimira Stikar, WEITER GERADE AUS, 2018, Bleistift auf Papier, 70 x 100 cm

Krasimira Stikar, WEITER GERADE AUS, 2018, Bleistift auf Papier, 70 x 100 cm

Gianni Colombo After Structures, 1966–67 Galleria l’Obelisco, Roma, 1966 Archivio Gianni Colombo, Milano

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