Kunstverein Eisenstadt

Joseph Haydn-Gasse 1, 7000 Eisenstadt
Österreich

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Was macht Objekte und Gegenstände unvergesslich? Und für wie lange bleiben die Erinnerungen an sie aufrecht?

Die erste Episode der televisuellen Serie „The Twilight Zone“ beschrieb die Angst des Menschen vor dem Alleinsein. Umgeben von leblosen Dingen fungieren sie als Medium zwischen der realen, materiellen Welt und einer anderen (halluzinogenen) Welt. Was den Besuchern als erlebensechtes Szenario in der Ausstellung vorgeführt wird, ist ein Ort auf halbem Weg zwischen den zwei Welten.

Gezeigt werden üppige Vorhänge und eine gewaltige Spielfigur von Ann Muller, gefolgt von einer Sandlinie gespickt mit „zwielichtigen“ gebügelten Perlen und etwas außerhalb in Vitrinen verstaute anatomisch intime (Körper)teile von Ivana Kralj und den lichten Streifen unzähliger Bänder von Lotta Hering, belagert von düsteren archaisch-geisterhaften Gestalten des Franz Nigl, bestenfalls verteidigt von Gelitins rekombinierten, in Reagenzgläsern konservierten Lebensformengetragen, die von einer Tischplatte aus neu arrangierten Möbelteilen eingegossen in Synthetik-Aspik getragen werden. Alles „Gelinitin“ ist geheimnisvoll partiell beleuchtet und von einem Kokon aus Thermoplast gehalten.

Kurator*innen: Barbara Horvath, Ann Muller, Florian Reese (Kooperation mit Atelier 10 / Caritas)

PARNASS WEEKEND

09. - 11. Dezember 2022

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