Steve Reinke. Butter

Steve Reinke, Ohne Titel (Stickerei), 2015, Courtesy der Künstlerund Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin, © mumok

mumok

Museumsplatz 1, 1070 Wien
Österreich

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Montag: 14.00-19.00 Uhr , Dienstag bis Sonntag: 10.00-19.00 Uhr
Donnerstag: 10.00-21.00 Uhr

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Eröffnung: 5. März 2020, 19 Uhr


„My work wants me dead, I know. It is all it ever talks about", schreibt Steve Reinke in einem Briefwechsel anlässlich seiner Ausstellung im mumok. Tod und Leben, Empathie und Grausamkeit, Sex und Intimität – es sind die „großen“ Fragen, die den Künstler in seiner Arbeit beschäftigen. In bester nietzscheanischer Manier betrachtet Reinke den Menschen allerdings nicht als politisches oder moralisches Wesen, sondern als Spielball mikrobiotischer Agenden: Anstelle eines freudianischen Ich oder Es bestimmen in seinen Videos Bakterien, Plazenta und Plankton den Lauf der Welt, und „Kultur“ beschreibt nicht humanistische Exzellenz, sondern Leben aus der Petrischale. In seiner ersten musealen Einzelpräsentation zeigt Reinke seine neue Videoarbeit An Arrow Pointing to a Hole sowie eine Auswahl sinistrer Textbilder und gedankenverlorener Stickereien, die auf paradox präzise Weise von Kontrollverlust, Formlosigkeit und Selbstvergessenheit erzählen.

PARNASS WEEKEND

7. August - 9. August 2020

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