Künstlerhaus Halle für Kunst & Medien

Burgring 2, 8010 Graz
Österreich

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Öffnungszeiten:
täglich außer Montag: 10 – 18 Uhr
Donnerstag: 10 – 20 Uhr

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Eröffnung: Donnerstag, 7. Juni, 19 Uhr

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Nadia Belerique

On Sleep Stones

Nadia Belerique (geb. 1982, Kanada) ist als Künstlerin in Toronto, Kanada, beheimatet. Ihr Ansatz zur skulpturalen Praxis wird von ihrem Hintergrund im Bereich der Fotografie beeinflusst. Beleriques Installationen beschäftigen sich mit der komplexen Natur der Wahrnehmung, während sie die Rolle von Bildern und ihre Performativität in der zeitgenössischen Kultur in Frage stellen. Indem sie ein früheres Werk mit dem Titel Have You Seen This Man? neu bearbeitet, erweitert sich Beleriques neue großformatige Installation im Grazer Kunstverein auf Vorstellungen rund um die Begriffe von Zeit und Bewegung, Erinnerung und Impressionen. Der Ausstellungstitel ist einem Prosagedicht der kanadischen Autorin Anne Carson aus ihren „Short Talks“ entnommen (ursprünglich 1992 veröffentlicht). Short Talk On Sleep Stones denkt über die letzten dreißig Jahre im Leben der französischen Bildhauerin Camille Claudel nach. Nadia Belerique wird von der Daniel Faria Gallery, Toronto, repräsentiert und hat international an Orten wie den Oakville Galleries, der Gwangju Biennale, in der Tensta Konsthall und in The Powerplant in Kanada ausgestellt.

Nadia Beleriques Residency im Sommer und ihre Produktion neuer Arbeiten wird dankenswerterweise vom Canada Council for the Arts gefördert.

Christian Nyampeta

Words After the World

Christian Nyampeta (geb. 1981, Ruanda) ist ein Künstler aus New York, USA. Er arbeitet interdisziplinär in den Feldern Kunst, Design und Kunsttheorie und erkundet in seiner Arbeit unser Zusammenleben und die Komplexitäten, die das Miteinandersein mit sich bringt. Sein Film Words After the World wurde vom Camden Arts Centre in Auftrag gegeben, während seiner Residency gedreht und später in seiner Einzelausstellung im Museum gezeigt. in dieser Zeit organisierte Nyampeta ein Scriptorium – eine Arbeitsgruppe – in der frankophone Texte von Philosophen wie Bourahima Ouattara übersetzt wurden. Dies entwickelte sich zur Produktion eines Filmdrehbuches. Die daraus resultierende Arbeit beschäftigt sich mit dem Potenzial von Sprache und Übersetzung angesichts der Konfrontation mit Prozessen des Totschweigens und der Verfolgung. Derzeit ist er mit dem Begriff des „Denkens“ und „Schreibens“ im heutigen Afrika befasst; Nyampetas jüngste, fortlaufende und noch künftige Präsentationen, Ausstellungen und Beiträge sind in Dakar, Philadelphia, Vancouver, Lesotho Kigali und in Stockholm zu sehen.

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