Pop-Up Solo Show: Nina Bachmann

Nina Bachmann, 2,5 Kg Gemischtes Hack, Acryl und Ölstift auf Leinwand, 145 x 125 cm

Pop-Up Solo Show // Galerie Tassilo Usner

Wimbergergasse 12, 1070 Wien
Österreich

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Fr. & Sa., 12 - 18H
So., 11 - 16H

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Nina Bachmann

Pop-up Ausstellung „so Satt“

Opening: Donnerstag, 3. April, 18 bis 22h

Galerie Tassilo Usner freut sich Nina Bachmanns erste Einzelausstellung in Wien präsentieren zu können. Die Ausstellung wird für 72 Stunden in einer ehemaligen Industriehalle im 7. Bezirk zu sehen sein.

3. bis 6. April 2025
Wimbergergasse 12
1070 Wien

Nina Bachmanns Werke verwischen die Konturen der konventionellen Identität und machen sich spielerisch über das lustig, was sie „die Absurditäten der High Society“ nennt. In uns gibt es eine Quelle des Hedonismus, die kleine Stimme, die uns sagt, dass es nicht schadet, noch einen zu haben. Die meisten von uns wissen, wie es ist, sich in der Hitze des Gefechts „gehen zu lassen“, und die meisten von uns kennen das Hochgefühl, das damit einhergeht. Aber wir wissen auch, dass kein Hoch von Dauer sein kann. Je höher wir steigen, desto härter fallen wir - eine beunruhigende Wahrheit.

Die Personen in Ninas Werken sind euphorisch, berauscht und jubelnd. Sie befinden sich in einem Zustand der Erregung. Sie sind sogar geschlechtslos. Sie thematisieren die Widersprüche von Begehren und Abneigung, Lust und Leere, Absurdität und Abgrund, Dominanz und Unterwerfung. Die gelben Figuren verkörpern den Drang zum Vergnügen, zum Genuss, zum Überlegenheitsgefühl; sie sind berauscht vom ausschweifenden Leben in einer Welt voller Privilegien, Reichtum und Prestige. Doch ihre ängstlichen Grimassen verraten ihre Unsicherheit und das schleichende Bewusstsein, dass all dieser Exzess nicht von Dauer sein kann. Und genau diese Dualität will Nina ihren Betrachtern vermitteln, die sich vielleicht selbst auf der Leinwand die sich vielleicht selbst auf der Leinwand widergespiegelt sehen, ein „zartes Vergnügen“ an ihren Werken haben sollen.

Obwohl ihre Werke ein Vehikel für Gesellschaftskritik sind, sind sie auch ein Fest, denn gerade durch Dekadenz und Exzess können wir das dolce vita, das süße Leben, preisen. Mit leuchtenden und grellen Farben bietet Nina ihren Betrachtern ein visuelles Festmahl, an dem sie sich laben können, während sie über ihren eigenen Platz in der Welt nachdenken. 

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