"Noble Begierden" im Gartenpalais Liechtenstein

Gartenpalais Liechtenstein
Fürstengasse 1, 1090 Wien
Österreich
Seit mehreren Jahrhunderten ist das Gartenpalais Lichtenstein fest verwurzelt in der Geschichte Wiens. Erbaut wurde es vor über 300 Jahren von der fürstlichen Familie Liechtenstein. Jährlich lädt eine Sonderausstellung ein, diesen besonderen Ort voller Meisterwerke zu erkunden. Die kommende internationale Schau »Noble Begierden. Eine Geschichte des europäischen Kunstmarkts« beleuchtet Strategien und Methoden eines jahrtausendealten Phänomens.
Seit es Kunst gibt, gibt es Menschen, die diese verkaufen bzw. besitzen möchten. Das weiß auch Stephan Koja, Direktor der Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein, der die Ausstellung gemeinsam mit internationalen Expert:innen über drei Jahre vorbereitet hat. "Kunsthändler müssen über die Gabe verfügen, etwas begehrenswert zu machen, was man nicht wirklich braucht. Dahinter steht auf beiden Seiten eine Begierde, ein Wunsch. Die eine will Geld verdienen, die andere Status gewinnen", so Koja.
Anlässlich der Sonderausstellung sprachen wir mit dem Direktor und gingen dem umfangreichen Thema auf den Grund:
NOBLE BEGIERDEN
30.01. – 06.04.26
GARTENPALAIS Liechtenstein
täglich von 10 bis 18 Uhr, Eintritt frei

Claude Monet, Getreidestapel, Sonne im Nebel, 1891, Öl auf Leinwand, Minneapolis Institute of Arts. Gift of Ruth and Bruce Dayton, The Putnam Dana McMillan Fund, The John R. Van Derlip Fund, The William Hood Dunwoody Fund, The Ethel Morrison Van Derlip Fund, Alfred and Ingrid Lenz Harrison, and Mary Joann and James R. Jundt

