Galerie Eboran. Verein zur Förderung junger KünstlerInnen

Ignaz-Harrer-Straße 38, 5020 Salzburg
Österreich

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Öffnungszeiten: Mi. bis Fr., 16 – 19 Uhr

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Die EBORAN Galerie präsentiert mit Mutation Methods eine ebenso präzise wie poetische Ausstellung an der Schnittstelle von Kunst, Architektur und Theorie. Die Künstler:innen Andreas Palfinger und Aysin Bahar Sahin untersuchen darin, wie Alltagsobjekte zu Trägern von Bedeutung werden – und wie aus ihnen neue räumliche Realitäten entstehen. Zwischen Skulptur, architektonischem Modell und konzeptuellem Experiment entfaltet sich ein Denkraum, in dem Mutation nicht als Ausnahme, sondern als Methode verstanden wird: als bewusster Akt des Übersetzens, Verformens und Weiterdenkens.

Das Alltagsobjekt als Ausgangspunkt

Im Zentrum der Ausstellung steht das scheinbar Banale: ein Türgriff. 
Doch was auf den ersten Blick funktional und neutral wirkt, entpuppt sich als kulturell, sozial und symbolisch aufgeladenes Objekt. Palfinger und Sahin analysieren, fragmentieren und mutieren dieses Alltagsobjekt – zunächst semiotisch, dann skulptural, schließlich architektonisch.
So entsteht mit der Arbeit ›Two Nows (Mutation_01)‹ eine Skulptur, die zwei Realitäten gegenüberstellt: eine sichtbare, glänzende Oberfläche und eine unsichtbare Realität von Arbeit, Wartung und Erhalt.

In weiterer Folge wird diese Skulptur architektonisch interpretiert und in ein räumliches Modell (Mutation_02) sowie proto-architektonische Artefakte übersetzt.

Mutation als Entwurfsprinzip

Mutation Methods versteht sich als methodischer Vorschlag – und als räumliches Argument.
Die Ausstellung zeigt, wie Analyse, (Fehl-)Interpretation und disziplinübergreifende Übersetzung zu neuen architektonischen Möglichkeiten führen können – jenseits klassischer Formfindung.

Kuratiert wird die Ausstellung von Mia Meus, Kuratorin für Art, Science, Design & Technology.

Ein theoretischer Text von Prof. Alex Jiahong Lu (New York) begleitet die Ausstellung und erweitert den Diskurs um eine soziotechnische Perspektive auf Mutation, Technologie und Alltag.

Mutation ist hier nicht Ergebnis, sondern Haltung – eine Bereitschaft, Unsicherheit zuzulassen und neue Realitäten entstehen zu lassen.


Internationale Positionen Salzburg

Andreas Palfinger (London / New York / Salzburg) und Aysin Bahar Sahin (New York / Istanbul) arbeiten an der Schnittstelle von Architektur und Kunst. Ihre gemeinsame Praxis begann in New York und führte seither zu internationalen Projekten und Ausstellungen. Beide sind neben ihrer künstlerischen Arbeit in renommierten Architekturbüros tätig – Palfinger bei Zaha Hadid Architects, Sahin bei Morphosis Architects.

Mit Mutation Methods bringt die EBORAN Galerie eine international vernetzte, hochaktuelle Position nach Salzburg – und öffnet einen Raum für Fragen danach, wie wir Realität entwerfen, bewohnen und verändern.


VERNISSAGE:
Freitag, 13. März 2026, 19:00 Uhr

AUSSTELLUNGSDAUER:
18. März – 10. April 2026

ORT:
EBORAN Galerie Salzburg,
Ignaz-Harrer-Straße 38, 5020 Salzburg

ÖFFNUNGSZEITEN:
Mittwoch – Freitag, 16:00 – 19:00 Uhr

Mehr Informationen


 Andreas Palfinger, Aysin Bahar Sahin, Mutation Methods, Courtesy of EBORAN Galerie

 Andreas Palfinger, Aysin Bahar Sahin, Mutation Methods, Courtesy of EBORAN Galerie

 Andreas Palfinger, Aysin Bahar Sahin, Mutation Methods, Courtesy of EBORAN Galerie

 Andreas Palfinger, Aysin Bahar Sahin, Mutation Methods, Courtesy of EBORAN Galerie

 Andreas Palfinger, Aysin Bahar Sahin, Mutation Methods, Courtesy of EBORAN Galerie

 Andreas Palfinger, Aysin Bahar Sahin, Mutation Methods, Courtesy of EBORAN Galerie

 Andreas Palfinger, Aysin Bahar Sahin, Mutation Methods, Courtesy of EBORAN Galerie

 

Andreas Palfinger, Aysin Bahar Sahin, Mutation Methods, Courtesy of EBORAN Galerie