LORETTA STATS. Patet omnibus veritas

Loretta Stats | Courtesy die Künstlerin und Galerie Weihergut, Salzburg

Galerie Weihergut

Linzergasse 25, 5020 Salzburg
Österreich

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Montag bis Freitag 11 - 18 Uhr
Samstag 10 - 16 Uhr
und nach Vereinbarung

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Eröffnung mit Kammersängerin Angelika Kirchschlager: Samstag, 5. Oktober 2019, 17 Uhr


Loretta Stats, 1979 in Kronstadt/Rumänien geboren, studierte in Wien an der Akademie der bildenden Künste Malerei und Grafik. Sie lebt und arbeitet in Niederösterreich. Sie ist Trägerin des Walter Koschatzky Kunstpreises 2011 – 1. Preis.

In ihren Arbeiten macht sie das tägliche Leben zum Thema; anhand der Verwendung unterschiedlicher stilistischer Mittel und Ausdrucksformen lässt sie ein komplexes Gefüge entstehen, welches beim Betrachten der Bilder Lust auf das Wagnis macht, ihre Welt zu betreten und eine Entdeckungsreise darin zu unternehmen.

Die Motive sind sowohl universell, wie auch biografische Exkurse und literarische Versuche. Ihr Interesse gilt keineswegs einer fotorealistischen Wiedergabe und einer Konservierung der bekannten Realität. Es geht ihr vielmehr darum die Grundlagen und Grenzen scheinbar starrer Anordnungen mittels einer Dekonstruktion und schließlich einer Rekonstruktion und Verdichtung der Dinge zu befragen. Die Bildlandschaft ist geprägt von komprimierten, nicht auf den ersten Blick einsehbaren Welten und akribischen Überlagerungen einzelner Bild-, Text- und Farbschichten.

Sie selbst bezeichnet ihre Arbeit als Tätigkeit, die zu einem Kampf mutiert. Es ist ein Kampf gegen die Zeit, gegen das Ich, gegen gültige Muster oder Gewohnheiten und auch gegen die Bildoberfläche. Sie nimmt keine Rücksicht auf die glatte und makellose Leinwand und lässt ihren Emotionen freien Lauf, um Liebe und Hass, Sicherheit und Selbstzweifel, Gelassenheit und Panik mithilfe verschiedener Techniken zu bekämpfen und zu verarbeiten - um sich letztendlich davon loslösen zu können.

Man könnte ihre Arbeit auch als Analyse der Ordnung der Dinge, mit bisher nicht beachteten Elementen, verstehen, die durch eine veränderte Perspektive dargestellt wird. Keine Zeitaufnahme, sondern die Aufforderung zur Zeitnahme, um sich mit dem Werk und seiner eigenen Wahrheit auseinander zu setzen- PATET OMNIBUS VERITAS

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