INNSBRUCK INTERNATIONAL. Biennial of the Arts 2026

© INNSBRUCK INTERNATIONAL 2026

Innsbruck International

Marktplatz, Innrain, 6020 Innsbruck
Österreich

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Stehen wir am Abgrund und überlassen anderen das Spiel mit der Zukunft – oder erkennen wir die Chancen, die sich gerade jetzt auftun?

Wir leben in einer Zeit politischer Spannungen, nationalistischer Strömungen und technologischer Beschleunigung, begleitet von einer zunehmenden Gleichgültigkeit gegenüber der Klimakrise und globalen Herausforderungen. Gerade jetzt ist es entscheidend, Strategien zu entwickeln, um diesen Wandel nicht nur zu begreifen, sondern aktiv zu gestalten.

Die 7. Ausgabe von INNSBRUCK INTERNATIONAL versteht die Biennale als kollektive Versammlung: als temporären Knotenpunkt, an dem Künstler:innen, Denker:innen, Kulturschaffende und Publikum zusammenkommen, um Fragen nach Gemeinschaft und Individualität, Glauben und Widerspruch neu zu verhandeln – in einem politischen, sozialen und wirtschaftlichen Umfeld, das zunehmend herausfordert.

Ziel ist es, einen Moment der Gemeinsamkeit zu schaffen und den Raum einer postideologischen Gegenwart zu öffnen – einer Gegenwart, in der, wie Ernesto Laclau beschreibt, unterschiedliche Gruppen darum ringen, ihren Perspektiven temporär universelle Gültigkeit zu verleihen.

Diese inhaltliche Vorgabe hat die Form der Biennale bestimmt und sie auf 10 Tage vollbepackt fokussiert.  Zentrum dieser Vertiefung ist der Innsbrucker Marktplatz, der sich dadurch in einen Ort der Begegnung, Aushandlung und performativen Erfahrung verwandelt. Das Prinzip des Gathering wird hier räumlich wie sozial erfahrbar: durch kollektive Handlungen und offene Formate, die das Publikum als Teil eines vielstimmigen Prozesses begreifen.

Performative Arbeiten, u.a. von Christian Falsnaes, Lens Kühleitner, Sabine Mitterecker und Léann Herlihy untersuchen Dynamiken von Macht, Zugehörigkeit und Verantwortung, indem sie das Publikum unmittelbar in Entscheidungsprozesse und körperliche Erfahrungen (auch: Isaac Chong Wai, Farah Deen & Olivia Mitterhuemer) einbeziehen. So entstehen temporäre Gemeinschaften, in denen individuelle Handlungsspielräume sichtbar werden – ebenso wie ihre Grenzen.

INNSBRUCK INTERNATIONAL ist 2026 ein Geflecht aus Performances, Konzerten, Installationen, Workshops, Tanz, Gesprächen und Interventionen, die sich gegenseitig berühren, beeinflussen und verändern. So entsteht eine Biennale, die von Künstler:innen und Publikum gleichermaßen getragen wird.

KÜNSTLER:INNEN:
BC-A, COUSINES LIKE SHIT, FARAH DEEN, CHRISTIAN FALSNAES, FENNESZ, JULIA FRANK, VALERIE FRITZ, OLIVER HANGL, LÉANN HERLIHY, ALEXANDRA KONTRINER, FELIX KRAMER, LENS KÜHLEITNER, ROLAND MAURMAIR, SABINE MITTERECKER, OLIVIA MITTERHUEMER, MUSEUM IN PROGRESS (GHADA AMER, MINERVA CUEVAS, SHILPA GUPTA, AGNIESZKA KURANT, HANS SCHABUS, SUN XUN), WENDELIEN VAN OLDENBORGH, OLIVER RESSLER, SANDALE VIBES, GUILLERMO TELLECHEA, ISAAC CHONG WAI, CLEMENS VON WEDEMEYER, JULIANE WERNER, YASMO u.a.

Mehr Informationen

INNSBRUCK INTERNATIONAL. Biennial of the Arts 2026

"RENDEZ-VOUS – SCHMERZEN SCHMECKEN, TRÄUME SEHEN"





25.04. – 03.05.2026
Eröffnung: 24.04.2026


 

SPIELORTE:
Marktplatz Innsbruck, Altstadt beim Goldenen Dachl, Citykirche, Innsbrucker Innenstadt, Leokino, Musikpavillon Hofgarten Innsbruck, Neue Galerie – Künstler*innen Vereinigung Tirol

© INNSBRUCK INTERNATIONAL 2026

© INNSBRUCK INTERNATIONAL 2026

Wendelien van Oldenborgh, A Prelude, 2024, 34’, Japanese, English and Spanish with English subtitles, Filmstill

Wendelien van Oldenborgh, A Prelude, 2024, 34’, Japanese, English and Spanish with English subtitles, Filmstill

Julia Frank, Himmel & Hölle, 2026, Projektion, Video 2´38´´ (looped), ohne Ton, Videostill

Julia Frank, Himmel & Hölle, 2026, Projektion, Video 2´38´´ (looped), ohne Ton, Videostill

Isaac Chong Wai, Collective Individual Exercises, 2018, Foto: Mariska Kerpel, Courtesy of SPRING Festival Utrecht

Isaac Chong Wai, Collective Individual Exercises, 2018, Foto: Mariska Kerpel, Courtesy of SPRING Festival Utrecht

Christian Falsnaes, COLLABORATION, Andersen's, Copenhagen, Foto: Christian Falsnaes

Christian Falsnaes, COLLABORATION, Andersen's, Copenhagen, Foto: Christian Falsnaes

Fennesz, Foto: Carsten Nicolai

Fennesz, Foto: Carsten Nicolai

Atelierblicke mit Shuaitong Zong © PARNASS

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