HANNES MLENEK / René Schoemakers - Museum Angerlehner

Hannes Mlenek, Aufbau, Museum Angerlehner, 2019 / Foto: © Museum Angerlehner / Foto: Julia Wegenast

Museum Angerlehner

Ascheter Straße 54, 4600 Thalheim bei Wels
Österreich

-

Montag - Mittwoch auf Anfrage
Donnerstag - Freitag 14.00 - 19.00
Samstag - Sonntag: 10.00 - 18.00

Zurück

HANNES MLENEK – DER ERREGER / René Schoemakers Oberflächenspannung – MUSEUM ANGERLEHNER


Hannes Mlenek – Der Erreger
In der großen Ausstellungshalle zeigt das Museum Angerlehner einer Personale von Hannes Mlenek. In zumeist abstrahierte Körper sowie Kopffüßler – setzt sich Mlenek mit dem eigenen Körper auseinander, der Gestalt, die Raum im Raum des Bildträgers einnimmt, in diesen Raum eindringt, ihn besetzt und füllt. Mlenek macht dessen Fähigkeiten der körperlichen Veränderung durch Erregung, aggressives, forderndes, drängendes Verhalten ebenso zum Thema wie die Vorstellung von einer möglichen rezeptiven, weiblichen Rolle. Die Zeichnung wird nicht nur zum Seismogramm der Erregung, des Begehrens, sondern auch Möglichkeit von deren Simulation ein Anderer zu werden. 
Man kann Mlenek in einen geistesgeschichtlichen Kontext der österreichischen Kunst nach 1945 stellen, was die Vorliebe für die psychogrammatische Qualität der Zeichnung betrifft, wie unter anderem mit Gerhard Rühm, W.D. Steiger, ode Günter Brus. Ein Zusammenhang besteht auch mit der körperbetonten Kunst von Arshile Gorky oder Willem de Koonings.

René Schoemakers – Oberflächenspannung 
In den Ausstellungsräumen im Obergeschoß wird ein Querschnitt der Arbeiten des deutschen Künstlers René Schoemakers aus den Jahren 1997 bis 2019 präsentiert. Schoemakers‘ meist mehrteilige Arbeiten bestehen aus mehreren Leinwänden, werden aber auch mit anderen Elementen kombiniert, wie Folienschnitten auf der Wand, Zeichnungen oder Wandmalereien bis hin zu Objekten, die die Acrylbilder installativ ergänzen. Das Hauptmedium bleibt jedoch die Malerei, die bei Schoemakers mit ungewöhnlicher handwerklicher Präzision naturalistisch ausgeführt ist. Seit über 30 Jahren bedient er sich dabei eines eng begrenzten Bildpersonals, in der Regel sind dies seine Frau, er selbst und ihre fünf Kinder. Im Zuge dieses konzeptuellen Zugangs verzichtet Schoemakers auch auf medial vorgefundene Bilder; alles im Bild stammt stets aus dem Umfeld des Künstlers, vorgefunden oder auch selbst gebaut. Die Ausstellung zeigt einerseits Arbeiten aus den Jahren von 1997 bis 2013, die eher individuell-existenziell gedeutet werden können, als auch alle neuere Werkserien bis 2019, die einen stärker ablesbaren zeitpolitischen Bezug aufweisen.

DIE NEUE LA SPECIALISTA VON DE´LONGHI

exklusiv für PARNASS ARTLIFE - Mitglieder

Zur Anmeldung

 

Newsletter

Der PARNASS Newsletter informiert Sie immer über die aktuellsten Kunstthemen: