Ed Atkins. Ye Olde Food

Ed Atkins, Neoteny in Humans, 2017, Videostill, Courtesy the artist

NRW-Forum Düsseldorf

Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf
Deutschland

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Dienstag – Sonntag 11 – 18 Uhr

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Der britische Künstler Ed Atkins (*1982, Oxford) gilt als Pionier einer jungen Künstlergeneration, welche die tiefgreifenden Veränderungen der Lebenswirklichkeit durch die rasante Entwicklung der digitalen Medien reflektiert. Bekannt geworden ist Atkins insbesondere durch eine Reihe computeranimierter Videos, in denen er die Versprechungen, Potentiale und Ideologien der von ihm verwendeten Technologien kritisch hinterfragt.

Wichtiger Ausgangspunkt seiner Arbeiten ist die Fähigkeit digitaler Bildproduktion, die materielle Welt auf radikal dematerialisierte Weise realistisch wiederzugeben. Mit Motion Capture animierte Protagonisten demonstrieren in seinen Videos totale Künstlichkeit, während sie gleichzeitig ein beunruhigendes Maß an Lebensnähe suggerieren: sie werden zum Weinen gebracht, schauen dem Betrachter in die Augen oder sprechen ihn an. Atkins Arbeiten untersuchen die Auswirkungen virtueller Welten auf die physisch greifbare Realität des Betrachters und regen dazu an, über Emotionalität und Körperlichkeit in einer zunehmend digitalisierten Welt ebenso nachzudenken wie über die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache. In seiner Einzelausstellung im K21 präsentiert der Künstler aktuelle für die Sammlung erworbene Videound Textarbeiten, die er zusammen mit weiteren Werken in den Räumen der Bel Etage neu inszeniert.

Susanne Kühn (geb. 1969): Beastville, 2019, 250 x 380 cm, Acryl, Kohle, Bleistift, Carbon- schwarz und Dispersion auf Leinwand, Fotograf: Bernhard Strauss©Bildrecht 2019

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