Anna Hulačová. Bucolica | Kunstraum Dornbirn

Anna Hulacova, Eating Planet, House of Arts Brno © Photo: Polina Davydenko

Kunstraum Dornbirn

Jahngasse 9, 6850 Dornbirn
Österreich

Täglich 10–18 Uhr

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Die Ausstellung „Bucolica“ von Anna Hulačová (* 1984, Sušice, Tschechien) eröffnet im Kunstraum Dornbirn eine technologisch-futuristisch anmutende Welt, die von antiker Erzähltradition, mythologischer Symbolik und bildgeschichtlichen Referenzen durchdrungen ist und sich darüber intensiv mit den Themen der Landwirtschaft und Ökologie auseinandersetzt.

Hierfür entwickelt die Künstlerin eine erzählerische Dialektik aus Wirklichkeit und Fiktion sowie Utopie und Dystopie. Hulačovás Skulpturen nehmen die Gestalt hybrider Wesen und Maschinen an, welche in transitorischen Modi zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion pendeln. Sie kombiniert Elemente aus Beton, Keramik, Holz und Bienenwaben in meisterhaft vollführter handwerklicher Tradition. Im spannungsvollen Zusammenspiel industrieller Ästhetik und natürlicher Materialien adressiert sie formell spielerisch die Untiefen des Widerstreits von Idealisierung und Industrialisierung der Landwirtschaft, von Zivilisation und Natur, von Gemeinschaft und Individualismus, von Tradition und Fortschritt.

Biografie Anna Hulačová (geboren 1984 in Sušice, Tschechische Republik) absolvierte die Akademie der Bildenden Künste in Prag im Studio of Intermedia Work II unter Jiří Příhoda. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen Institutionen zu sehen, darunter dem CEEAC in Straßburg, der Nationalgalerie Prag, der Galeria Arsenał in Białystok, dem Brno House of Arts, auf der Art Encounters Biennial 2021 in Timisoara, dem MO.CO. Montpellier, dem Centre Pompidou in Paris, der Fondation Louis Vuitton in Paris, der Liberec Regional Gallery, der Východoslovenská Galéria in Košice, der Aichi Triennale 2019 in Japan, dem Casino Luxemburg, der Baltischen Triennale 13, der Galerie der Stadt Prag und der Galerie der Stadt Danzig.

Eröffnung
Donnerstag, 13. November 2025, 19 Uhr

Künstlerinnengespräch
Freitag, 14. November 2025, 14 Uhr

Ausstellungsdauer           
14. November 2025 – 1. März 2026
Di – So, 10-18 Uhr

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