Wer schreibt eigentlich für PARNASS?

Seit 45 Jahren begleitet PARNASS nun schon das österreichische und internationale Kunstgeschehen. Möglich ist das vor allem dank jener Journalist:innen, die mit Fachwissen, Neugier und einem geschärften Blick die Entwicklungen der Kunstwelt einordnen. Manche von ihnen prägen das Magazin bereits seit vielen Jahren, andere bereichern die Redaktion erst seit Kurzem – und gerade diese Vielfalt an Stimmen und die Einbindung neuer Perspektiven machen eine fundierte Berichterstattung aus. Hier lernen Sie die Autor:innen kennen, die PARNASS mit ihren Texten, ihrem Wissen und ihrer Leidenschaft heute prägen.
PARNASS REDAKTION
Silvie Aigner
Silvie Aigner studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien und promovierte am Institut für Kulturwissenschaften der Universität für angewandte Kunst. Von 1991 bis 1994 leitete sie das Wiener Büro von Artscope International, bevor sie sich als freie Autorin und Kuratorin im Bereich zeitgenössische Kunst etablierte. Sie kuratierte unter anderem die Ausstellungsreihe „Junge Kunst aus Österreich und Washington D.C." im dortigen Kulturforum und gab eine Buchreihe zu Künstler:innen der bäckerstrasse4 – plattform für junge kunst heraus. Sie war Jurymitglied für den Preis der Stadt Wien, Land Salzburg, Land Steiermark und Land Niederösterreich, in der Ankaufsjury der Kultursektion des Bundes, der Nominierungsjury Dagmar Chobot-Skulpturenpreis sowie der Reihe on the road again des Österreichischen Außenministeriums. Lange moderierte sie zudem die Ö1-Reihe Kunst:Markt. Seit 2014 ist Silvie Aigner Chefredakteurin der Kunstzeitschrift PARNASS. Instagram: @silvieaigner

Silvie Aigner (Orginalfoto © christianjungwirth.com)
Paula Watzl
Paula Watzl ist Kunsthistorikerin, Textchefin bei PARNASS und freie Autorin mit Schwerpunkt auf jüngerer zeitgenössischer Kunst. Sie war u. a. am Dorotheum Wien sowie am Universalmuseum Joanneum Graz tätig. 2017 kam sie als Redaktionsassistentin zu PARNASS, inzwischen ist sie PARNASS-Textchefin und verantwortet auch das Online-Magazin parnass.at. Um für die aktuellen Medienentwicklungen gewappnet zu sein, absolvierte sie 2025 die AI-Media-Academy des fjum. Sie veröffentlicht regelmäßig Texte in Ausstellungskatalogen, Zeitschriften, Tageszeitungen und Publikationen. Zuletzt erschienen Monografien der Künstlerinnen Julia Bugram, Lisa Großkopf, Käthe Schönle und Katharina Stiglitz mit Beiträgen von Paula Watzl. Sie moderiert Artist Talks, Podiumsdiskussionen und ist Mitglied in zahlreichen Jurys. 2018 erhielt sie den Nachwuchspreis für Kunstkritik der AICA Österreich. Instagram: @paula_watzl

Paula Watzl (Orginalfoto © christianjungwirth.com)
Katharina Halbweis
Katharina Halbweis studierte Marktkommunikation in Wien, mit Spezialisierung auf Text & Konzeption. Seit 2024 veranwortet sie den Bereich Digital Communication & Development sowie die Redaktionsassistenz bei PARNASS und ist vor allem für die Social Media-Kanäle, sowohl im Strategischen als auch im Kreativen zuständig. Als selbstständige Künstlerin Kataroushka bewegt sie sich außerdem nicht nur mit einem journalistischen Blick durch die zeitgenössische Kunstszene, sondern auch mit dem einer Kunstschaffenden. Für Video-Formate wie „Atelierblicke“ und „PARNASS PLAUSCH“ führt sie Interviews mit Künstler:innen aller Medien und berichtet aus den Studios und Ausstellungen, stets mit einem Schwerpunkt auf junge, weibliche* und marginalisierte Stimmen. Sie lebt und arbeitet in Wien. Website: kataroushka.com | Instagram: @kataroushka

Katharina Halbweis (Originalfoto: Eva Hlozanek)
UNSERE AUTOR:INNEN
ALEXANDRA MARKL
Alexandra Markl ist freie Journalistin, sie studierte Rechtswissenschaften in Wien und Paris – wo sie mit Anfang 20 den Impressionisten verfiel. Zur zeitgenössischen Kunst kam sie in den 1990er Jahren in London über Tracey Emin’s „My Bed“ während eines Postgraduate Studiums in Journalismus. Die Liebe zur Kunst und zum Schreiben vereint sie seitdem in Texten für PARNASS oder Collectors Agenda. Sie reist Kunstausstellungen und -messen nach, von Naoshima über Pristina und Tiflis bis nach Paris, London oder Basel, um Neues zu entdecken und Altes zu erkunden. Ganz nach Albert Einstein: „Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“ Instagram: @alexandramarkl_

Alexandra Markl
Christof Habres
Christof Habres ist ein international tätiger Kunst- und Kulturjournalist. Er studierte Handels-, Kommunikations- und Politikwissenschaften in Wien und an der UC Berkeley – ein Fundament, das seine Auseinandersetzung mit der Kunstwelt bis heute prägt. Seit Jahrzehnten begleitet er das weltweite Geschehen auf bedeutenden Kunstmessen, Biennalen und Ausstellungen von Tokio und Hongkong über Turin und Paris bis nach New York, Mexiko-City, Bogotá und Buenos Aires. Neben seiner Berichterstattung für renommierte Publikationen – darunter PARNASS, Weltkunst und die Wiener Zeitung – ist Habres als Kurator (KLUBHAUS Wien), Keynote-Speaker, Live-Podcaster (#kunstundschnittlauch) und Kunstsammler aktiv. Er ist zudem Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher, Kataloge und Biografien zur kritischen Neubewertung der österreichischen Kunst- und Kulturgeschichte. Instagram: @christofhabres

Christof Habres
Clarissa Mayer-Heinisch
Clarissa Mayer-Heinisch lebt und arbeitet in Wien. Sie ist seit dem Abschluss des Publizistik- & Politikwissenschaftsstudiums als freie Journalistin für unterschiedliche Zeitschriften tätig. Seit fast 20 Jahren auch für das Kunstmagazin PARNASS, in dem immer wieder ihre Stories wie Atelierbesuche, Künstler- oder Sammlerportraits, aber auch Ausstellungsbesprechungen veröffentlicht werden. Große Leidenschaft und Interesse an zeitgenössischer Kunst und deren Protagonist:innen.

Clarissa Mayer-Heinisch
DORA FILO
Dora Filo ist Kunsthistorikerin und freie Autorin. Sie studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien mit den Schwerpunkten Wiener Kulturpolitik und bürgerliche Kulturförderung an der Jahrhundertwende sowie der Institutions- und Sammlungsgeschichte der Österreichischen Galerie Belvedere. Nach einigen Jahren im Galeriewesen war sie zuletzt als Generalsekretärin des Vereins der Freunde der Österreichischen Galerie Belvedere tätig. Das Schreiben über Kunst begleitet sie seit vielen Jahren. Neben journalistischen Weiterbildungen in Wien und Berlin, darunter die Meisterklasse für Erzähljournalismus sowie Workshops im Bereich Art Writing, veröffentlichte sie unter anderem auf Art Basel Stories und schreibt seit 2026 als freie Autorin für PARNASS.
Besonders interessieren sie die Schnittstellen von Kunstgeschichte und Gegenwart: Wie historische Bildtraditionen, Materialien und Motive in der zeitgenössischen Kunst aufgegriffen, transformiert oder neu verhandelt werden. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Ausstellungen, Sammlungen und den Geschichten hinter den Kunstwerken.

Dora Filo
Emilia Webhofer
Emilia Webhofer (geboren in Wien) hat Kunstgeschichte und Kulturmanagement in Wien und Mailand studiert und forscht zur Performancekunst der österreichischen Nachkriegsavantgarde mit Fokus auf feministische Positionen. Sie schreibt über zeitgenössische Kunst und Kultur und lebt in Wien. Instagram: @emiliaewebhofer

Emilia Webhofer
Esther Hladik
Seit 2017 arbeitet Esther Hladik als freie Kuratorin und Autorin, unter anderem für PARNASS, und ist Mitbegründerin sowie Obfrau des Wiener Kulturvereins PAFE. Von 2012 bis 2025 leitete sie zwei Kunsträume der Bildrecht, Bildraum 07 und Bildraum Studio in Wien. Als studierte Historikerin und Kulturmanagerin verbindet sie als Autorin historische Perspektiven mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Ihr besonderes Interesse gilt künstlerischen Positionen, die sich mit Prozessen der Identitätsbildung und den psychischen Dimensionen menschlicher Erfahrung auseinandersetzen. Dabei spielen psychoanalytische Ansätze, insbesondere die Objektbeziehungstheorie, eine zentrale Rolle. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf künstlerischen Auseinandersetzungen mit botanischen und ökologischen Themen, etwa Fragen zur Nachhaltigkeit, der Mensch-Natur-Beziehung und ökologischen Transformationen. Esther Hladik lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich. Instagram: @esther.hladik

Esther Hladik (Originalfoto © Eva Kelety)
EVA KOMAREK
Eva Komarek ist Journalistin, Autorin und Moderatorin mit Sitz in Wien. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im internationalen Kunstmarkt, in der Kulturpolitik sowie in den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Kunstbetriebs. Sie schreibt regelmäßig über Galerien, Messen, Auktionen, Sammlungen und die Entwicklung neuer Märkte, mit besonderem Augenmerk auf Österreich und internationale Kunstzentren. Für die Tageszeitung „Die Presse“ verantwortet sie den wöchentlichen Kunstmarkt, für PARNASS analysiert sie aktuelle Entwicklungen des globalen Kunstbetriebs. Darüber hinaus beschäftigt sie sich publizistisch mit Wirtschafts-, Finanz- und Zukunftsthemen und moderiert Podiumsdiskussionen und Events. Arbeits- und Lebensmittelpunkt ist Wien. Instagram: @eva.komarek

Eva Komarek (Originalfoto © Hanna Sobol)
Judith Koller
Judith Koller ist Kunsthistorikerin und schreibt seit 2018 für PARNASS – beinahe so lange, wie sie schon in München lebt. Dort besucht sie die Ausstellungen und jungen Künstler:innen der Stadt und berichtet vor allem über zeitgenössische Kunst. Neben dem Schreiben ist sie auch in der Kunstvermittlung tätig. Ihre Begeisterung für Kunst in geschriebener oder gesprochener Form zu teilen, vor allem aber damit anzustecken, ist eine ihrer Leidenschaften. Leidenschaftlich gerne bewegt sie sich außerdem auf dem Rennrad durchs bayerische Voralpenland und genießt die Natur. Ein besonderes Faible gilt deshalb vermutlich Kunstwerken, in denen Natur und Kunst in Dialog treten.

Judith Koller
Leonie Wessel
Leonie Wessel ist freie Autorin und lebt und arbeitet in Florenz. Für PARNASS widmet sie sich vor allem der Kunstkritik und berichtet von Ausstellungen und Kunstschauplätzen – mit einem besonderen Blick auf Italien und die internationale, zeitgenössische Kunstszene. Für weitere Magazine schreibt sie über Mode, Stil und Popkultur, immer mit dem Interesse, aktuelle Phänomene in einen größeren Kontext zu setzen und zugänglich zu machen. Daneben ist sie im Bereich kreativer und strategischer Markenkommunikation tätig. Website: leoniejohannechristine.com | Instagram: @leoniejohannew

Leonie Wessel
Margareta Sandhofer
Margareta Sandhofer ist Kuratorin, Autorin und Kunstkritikerin mit Wohnsitz in Wien. 2003 schloss sie das Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien ab und ist seither freiberuflich mit der Konzentration auf das gegenwärtige Kunstgeschehen tätig. Sie kuratiert unter anderem Einzel- und Gruppenausstellungen wie im LENTOS Kunstmuseum Linz, im KunstHaus Wien, im Galaxy Museum of Contemporary Art in Chongqing, im Chinese Contemporary Art Museum ebenda sowie im Hai Museum of Art in Shanghai. Ihre zahlreichen Beiträge erscheinen in Fachmagazinen wie PARNASS, morgen (Magazin des Amts der Niederösterreichischen Landesregierung, Abteilung Kunst und Kultur) oder P.IN.EA sowie in vielen Künstler:innenmonografien und Ausstellungskatalogen.

Margareta Sandhofer
MARIA RENNHOFER
Maria Rennhofer ist Kulturjournalistin, Publizistin, Autorin, Photoartist und Kulturveranstalterin. Sie studierte Kunstgeschichte, Kommunikationswissenschaft und Publizistik an der Universität Wien und wurde zum Dr.phil. promoviert. Als langjährige Redakteurin für Ö1 und Leiterin der Aktuellen Kultur im ORF-Hörfunk gestaltete sie Kultursendungen und Interviews, darunter die Gesprächsserie „Im Künstlerzimmer“. Daneben schreibt sie regelmäßig für Zeitungen (u.a. Tiroler Tageszeitung) und Kulturzeitschriften, darunter von der ersten Ausgabe an kontinuierlich für PARNASS. Sie hat zahlreiche Bücher publiziert, u.a. Kunstzeitschriften der Jahrhundertwende, Kunst und Genie in Österreich: Die Zweite Republik, Monografien über Ferdinand Georg Waldmüller, Gustav Klimt, Egon Schiele, Albin Egger-Lienz und Koloman Moser. Als Fotokünstlerin stellt sie ihre Arbeiten regelmäßig aus. Mit der zusammen mit Walter Asmus gegründeten Firma CityLoftArt GmbH werden Kultur- und Medienprojekte konzipiert und realisiert. 2009 – 2015 war Maria Rennhofer als Kuratorin für das Kulturprogramm maßgeblich an der Etablierung der Expedithalle der ehemaligen Ankerbrotfabrik Wien als Veranstaltungsort und Off-Space beteiligt. Mit RaxworX wurde im Sommer 2026 ein neuer Kunstraum und Schauplatz für Kultur in der ehemaligen Kirche von Hirschwang – Reichenau an der Rax eröffnet. Maria Rennhofer lebt vorwiegend in Wien, für PARNASS verfasst sie Künstler:innenporträts, Ausstellungsberichte, Interviews mit Kunstschaffenden unterschiedlicher Genres und Reportagen von Reisen zu außergewöhnlichen Kunstorten. Website: cityloftart.at / raxworx.at | Instagram: @mrennhofer / @raxworx

Maria Rennhofer (Originalfoto © Walter Asmus)
Nana Pernod
„Die Kunst steht im Mittelpunkt meines beruflichen und privaten Wirkens als Redakteurin, Dozentin, Lyrikerin und Kunstschaffende mit Wohnort in Zürich. Ich studierte Kunstgeschichte, Allgemeine Geschichte und Wissenschaftstheorie und -philosophie an den Universitäten von Genf und Zürich, wo ich auch abschloss. Ergänzt wurde es durch Auslandssemester an den Universitäten in Salamanca (E) und Cambridge (GB) sowie Forschungsaufenthalte am Art Institute in Chicago (USA) und am Centre Canadien d'Architecture in Montréal (CAN). Meine künstlerische Ausbildung genoss ich beim Zürcher Künstler Ulrich Bachmann, an der Kunstgewerbeschule Zürich sowie an der Landesberufsschule für Steinbildhauerei in Laas, Südtirol (I). Meine Expertise liegt in der Verbindung von Praxis und Theorie: Durch mein eigenes künstlerisches Arbeiten habe ich einen tiefen Einblick in den künstlerischen Prozess und das Wesen des Kunstschaffens – was für meine Tätigkeit als Redakteurin und Kunstkritikerin von unschätzbarem Wert ist." Website: nanapernod.ch

Nana Pernod
Nina Schedlmayer
Nina Schedlmayer studierte Kunstgeschichte in Wien und Hamburg. Sie arbeitet als freie Kulturpublizistin für Medien wie Handelsblatt und Weltkunst, schreibt Texte für Ausstellungs- und Künstler:innenkataloge und verantwortet als Chefredakteurin das Kulturmagazin morgen. Sie verfasste eine Biografie über die Künstlerin Margot Pilz und kuratierte Ausstellungen, zuletzt „Auf den Schultern von Riesinnen" im Künstlerhaus Wien. Auf dem von ihr gegründeten artemisia.blog schreibt sie über Kunst und Feminismus. 2025 erschien im Zsolnay Verlag ihr Buch „Hitlers queere Künstlerin. Stephanie Hollenstein – Malerin und Soldat". Zudem moderiert sie Podiumsdiskussionen und hält Eröffnungsreden. 2017 erhielt sie den Österreichischen Staatspreis für Kunstkritik, 2026 den Majstorin-Preis für feministischen Aktivismus. Sie lebt und arbeitet in Wien. Website: artemisia.blog | Instagram: @nina.schedlmayer

Nina Schedlmayer (Originalfoto: Luiza Puiu)
Uta Baier
Uta Baier hat Chemie, Germanistik und Kunstgeschichte in Halle an der Saale studiert und kam aus purer Neugier und Lust am Schreiben zum Journalismus. Zur Kunst musste sie nicht kommen, sie hat sie immer umgeben: Ihr Vater ist Metallbildhauer, seine Familie führte einen Kirchengoldschmiedebetrieb. Nach einem Tageszeitungsvolontariat in Magdeburg begann sie, über Kunst und Künstler, über Museen, Ausstellungen und Sammler, später auch über Provenienzforschung, Museumspolitik und Restaurierung zu schreiben – erst für Tageszeitungen, dann für Kunstmagazine und heute für beide. Das klappt besonders gut aus Berlin, wo es an Künstlern und Museen, an Initiativen und Projekten nicht mangelt. Doch Kunst entsteht überall, und deshalb richten sich ihr Interesse und ihre Neugier besonders gern nach Ostdeutschland, wo die Kunst-Landschaften noch längst nicht dauerhaft blühen.

Uta Baier
