Was Sie in Basel nicht verpassen dürfen!

Courtesy LISTE – Art Fair Basel. Fotograf: Daniel Spehr

Auch in diesem Jahr ist Basel für eine Woche im Juni das Zentrum der Kunstwelt. Welche Stände darf man auf der Art Basel nicht verpassen? Was tut sich auf der Parallelmesse LISTE und über welche Ausstellungen spricht die Szene jetzt schon? In unseren Bildgalerien finden Sie die Highlights, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten!


Art Basel

Keine Experimente, sondern eher „Business as usual" in diesem Jahr. Obwohl die Weisheit „Never change a winning team" nicht für die wichtigste Kunstmesse der Welt gilt: Die Galerien müssen sich jährlich neu bewerben. Von den österreichischen Galerien haben es in diesem Jahr geschafft: Croy Nielsen, Galerie Martin Janda, Galerie Krinzinger, Rosemarie Schwarzwälder Nächst St. Stephan aus Wien und die Galerie Thaddaeus Ropac mit Standorten in Paris, Salzburg und London.

Ergänzt wird die Messe durch die Ausstellung „Unlimited", die sich großformatigen Installationen, Skulpturen und Performances widmet. Eine willkommene Abwechslung zum dichten Angebot in den Sektoren Galleries, Feature, Statements und Edition. Außerhalb der Messe gibt es dann auch noch den Parcours mit einigen sehenswerten Interventionen und Arbeiten, die über die Innenstadt verteilt sind. Einen genauen Plan gibt es hier:
Übersicht Parcours.

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Cover: EVAMARIA SCHALLER, Becoming Native #3 (scurf), 2019 © the artist / Galerie Martinetz

LISTE

Auch unter neuer Leitung (die ehemalige Galeristin Joanna Kamm löst Peter Bläuer ab, der die Messe 23 Jahre lang leitete) ist die LISTE weiterhin der Hotspot für die junge Szene. Die neuen Galerien zahlen hier weniger, als Galerien, die zum wiederholten Mal ausstellen. Die Kunst ist insgesamt experimenteller und Trends lassen sich frühzeitig entdecken. Kein Wunder, dass für Kuratoren und Kuratorinnen die Messe ein Fixpunkt ist.

Mit Gianni Manhattan (Sebastian Jefford) und Ermes Ermes (Nick Bastis) sind auch zwei Wiener Galerien auf der Messe vertreten. Weitere Galerien, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten: Deborah Schamoni aus München, Lucas Hirsch aus Düsseldorf und Lars Friedrich aus Berlin. Noch eine Anmerkung in eigener Sache: Die aktuelle PARNASS Ausgabe liegt im Magazinbereich auf.

Zum Termin Porträt Joanna Kamm


JUNE BASEL

Für frischen Wind neben der LISTE sorgt in diesem Jahr eine neue Messe, die sich durch die überschaubare Teilnehmerzahl von vierzehn Galerien auszeichnet. Mit der Kombination aus etablierten Hochkarätern wie der Galerie Meyer Kainer (Wien) und aufstrebenden Projekten wie Lulu (Mexico City) oder VI, VII (Oslo) umweht June Basel definitv der Zauber des Neuen. Und noch ein weiteres Argument für die Messe: 200m Luftlinie zu Art Basel. 

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Rudolf Stingel und Lois Weinberger

Was tut sich abseits der Messen noch in Basel? Wem der Sinn mehr nach Ruhe und Konzentration steht (als es die dichten Kunstmessen erlauben), der sollte die Museen in Basel besuchen. Denn mit der großen Rudolf Stingel Ausstellung in der Fondation Beyeler und Lois Weinberger im Museum Tinguely werden zwei spannende künstlerische Positionen mit Einzelausstellungen gewürdigt. Mehr zu der Lois Weinberger Ausstellung können Sie hier lesen: 

Rudolf Stingel Lois Weinberger: Tote Katzen bringen Glück

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