POSITIONS Berlin Art Fair

75 ausgewählte Galerien aus 19 Ländern stellen auf der POSITIONS Berlin Art Fair ihre wichtigsten künstlerischen Positionen vor. „Die Internationalität der Messe ist ein klares Statement für uns und auch für Berlin!“, so Kristian Jarmuschek, der gemeinsam mit Heinrich Carstens die Messe veranstaltet. Vertreten sind Galerien aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Lettland, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Peru, Polen, Rumänien, der Schweiz, Tschechien, der Türkei und der Ukraine, sowie insgesamt zwölf asiatische Galerien aus Südkorea, Taiwan und Japan. Japan ist zudem der diesjährige Länderschwerpunkt der Messe.
Welcome Japan! Länderschwerpunkt: Japan
Schon einmal hat die japanische Kunst die europäische Kunstgeschichte maßgeblich geprägt. Ohne die Rezeption der Farbholzschnitte im 19. Jahrhundert wäre die Moderne anders verlaufen. Mit Beginn des neuen Jahrtausends schien das Interesse an japanischer Gegenwartskunst zunächst nachzulassen – doch inzwischen entdecken immer mehr Menschen sie neu. So legt die POSITIONS Berlin Art Fair in der diesjährigen Ausgabe einen besonderen Länder-Fokus auf Japan. Mit Unterstützung des Berliner Senats wurden sieben Galerien aus Tokio und Osaka zur POSITIONS Berlin eingeladen und bietet so einen interessanten Einblick in die aktuelle Kunstszene Japans.
"Für uns als Macher der Messe sind natürlich die besonderen Themen jeder Ausgabe neu und damit interessant und spannend. Die Idee, sich dieses Mal dem Thema Japan zu widmen, unsere frisch erwachte „Japanophilie“, hat uns über die starke Präsenz japanischer Galerien und Künstler:innen hinaus noch zu mehr inspiriert: Man findet Hinweise auf japanische Kultur und Ästhetik nicht nur in den Gängen bei den Galerien, sondern auch in unserem Magazin – und auch auf den Tellern unseres Caterings. Nicht zu vergessen: Wir konnten auch nicht-japanische Galerien dazu animieren, „ihre“ japanischen Künstler:innen zu präsentieren. Allein die aktuellen internationalen Tourismuszahlen beweisen: Japan liegt voll im Trend. Das spiegeln wir auf der Messe wider – und erwarten eine entsprechende Resonanz beim Publikum.“, so die Messeveranstalter.
Unter anderem vertreten sind die Künstler:innen Reiko Tsunashima bei Kitai Gallery (Tokio), Yasutake Iwana bei Taguchi Fine Art (Tokio), Kota Sasaki bei CAVE-AYUMI GALLERY (Tokio) oder Toko Shinoda bei The Tolman Collection (Tokio). Toko Shinoda gilt als eine wegweisende Künstlerin der japanischen Nachkriegsabstraktion. Ihre Arbeiten verbinden die fließende Geste der Kalligrafie mit der klaren Struktur moderner Abstraktion.

Toko Shinoda, Night Fall, 2004, Courtesy The Tolman Collection
Tipp: Unter dem Titel T-POSITIONS finden im Talkroom traditionelle japanische Teezeremonien
in Kooperation mit YOSHI EN statt.
Termine:
Freitag, 12. September, 14:30 Uhr und 19 Uhr
Samstag, 13. September, 12 Uhr und 18 Uhr
Sonntag, 14. September, 12 Uhr und 17 Uhr
