Auktionshaus im Kinsky: Zeitgenössische Kunst am 30.11.2016

30.11.2016, 14:00
Auktionshaus im Kinsky
Palais im Kinsky
Freyung 4
1010 Wien
Österreich

Öffnungszeiten:

Montag- Donnerstag: 10-18 Uhr
Freitag: 9-13Uhr

Kontakt:
Telefon: +43 1 532 42 00
Email: office@imkinsky.com

Das umfangreiche und vielfältige Angebot der Sparte wird auch dieses Mal wieder in zwei Kataloge unterteilt und am Nachmittag bzw. Abend versteigert. 

Einer der wichtigsten und einflussreichsten Persönlichkeiten im Kunstleben der Nachkriegszeit war Dieter Ronte, Direktor der Museen Moderner Kunst in Wien, Hannover und Bonn. Bereits als Student hatte er begonnen, eine eigene persönliche Sammlung aufzubauen und als prominenter Ausstellungsredner und Autor zahlreicher Publikationen blieb er immer am Puls der Zeit und in steten Kontakt mit Künstlern. Eine Auswahl dieser mit großer Kenntnis und persönlicher Handschrift zusammengetragenen Sammlung zeitgenössischer Kunst kommt nun im November im Auktionshaus im Kinsky in einer wie immer umfangreichen und vielfältigen Auktion zur Versteigerung! 

Haupt- und Meisterwerk dieser Kollektion bildet ein großformatiges Gemälde von Maria Lassnig aus dem Jahr 1983. „Aus dem Rahmen drücken“ nannte die Künstlerin das Bild, das bislang unpubliziert war und eine wichtige Ergänzung in ihrem bedeutenden Werk darstellt. Die Vielseitigkeit des Sammlers und seiner Interessen spiegelt sich weiters in den erworbenen Werken von Christo, Joseph Beuys, Günther Uecker und Markus Lüpertz und von den österreichischen Malern Max Weiler, Oswald Oberhuber oder den Künstlern aus Gugging wider. 

Für die Qual der Wahl bietet das Kinsky aber noch ein weiteres Gemälde von Maria Lassnig von 1994 an, eine dreiteilige, malerisch eloquente Sequenz Lassnigscher Formen. Weitere Blickfänge der Auktion bieten zwei Hauptwerke von Max Weiler, ergänzt durch Aquarelle und Entwürfe aus verschiedenen Schaffensperioden. Durchblick durch blaue Gegend aus dem Jahr 1975 oder Blaue Bäume und Purpurhimmel von 1973, offerieren ganz besondere Meisterwerke, die Weilers geniales Farbenverständnis und seine Vision von Landschaft eindrucksvoll dokumentieren. 

Die internationale Bedeutung der österreichischen Bildhauerei wird mit Skulpturen von Fritz Wotruba und einer großen Sphinx seines Schülers Josef Pillhofer belegt. Von Jannis Kounellis und Mario Merz, zwei Hauptvertretern der italienischen Arte Povera, werden besonders gefragte Arbeiten aus der Serie des „Alphabets“ bzw. eine großformatige Leinwandarbeit aus den frühen 1980er Jahren angeboten. Der österreichische Hauptvertreter der reduzierten Malerei und ZERO – Mitglied, Hans Bischoffshausen, präsentiert sich mit einer geradezu mystisch-dunklen „Materialschlacht“ und mehreren Papierarbeiten.

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