4/2015 – ARS LUCIS Internationale Lichtkunst

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Inhalte dieser Ausgabe

  • Ausstellungsansicht: "Cut a Long Story Short" Borusan Contemporary, Istanbul, 2012. r. n. l.: Brigitte Kowanz: "1234567890", 2012. Neon, Spiegel, 245 x 210 x 22 cm;  "In light of light", 2011. Neon, Edelstahl, 150 x 150 x 20 cm; "Realm of Possibility", 2012. Neon, Aluminium, 130 x 220 x 120 cm  (Foto: Atelier Kowanz)

    Mathematische Poesie des Lichts | Brigitte Kowanz

    Nur zu verführerisch wäre es, allein vom Licht zu sprechen, auch wenn dies der erste Moment ist, der einem vielleicht in den Sinn kommt, wenn man sich das Œuvre von Brigitte Kowanz vor Augen ruft. Es würde nahe ...

    14. April 2017
  • Jorinde Voigt

    Die Künstlerin Jorinde Voigt schafft erweiterte Schriftformen – die neuesten werden in Krems gezeigt

    Am Anfang war das Interesse am Adler. Jetzt interessieren die Berliner Künstlerin Jorinde Voigt vor ...

    02. November 2015

HEFT 4/2015

Am 20. Dezember 2013 hat die UN-Generalversammlung das Jahr 2015 als „Internationales Jahr des Lichts und der lichtbasierten Technologien“ ausgerufen, um an die Bedeutung von Licht als elementare Lebensvoraussetzung und – damit verbunden – als zentralen Bestandteil von Wissenschaft und Kultur zu erinnern.
Wie kaum ein anderes Medium hat das elektrische Licht unseren Lebensraum revolutioniert und demokratisiert. Seit beinahe 100 Jahren setzen sich auch Künstlerinnen und Künstler in ihren Arbeiten mit Glühbirnen, Leuchtstoff- und Neonröhren, glimmenden LEDs oder leistungsstarken Projektoren auseinander. In unserer letzten Magazin-Ausgabe in diesem Jahr geben wir einen Einblick in die internationale und österreichische Kunst in diesem Bereich, stellen das Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna vor sowie das neueste Projekt des Doyens unter den Lichtkünstlern – James Turrrell – in Berlin und die spektakulären Interventionen von Olafur Eliasson im barocken Winterpalais des Prinzen Eugen.
Der zweite Schwerpunkt widmet sich dem Thema Museum mit Porträts der Direktoren Thomas D. Trummer, Hans-Peter Wipplinger und Matti Bunzl. Darüber hinaus sprachen wir mit
Dieter Bogner und Katharina Knoll über Museumsplanung und mit Andrea Bina über ihre engagierte Arbeit im Linzer Stadtmuseum NORDICO. In der Rubrik Porträt stellen wir diesmal Natalia Zaluska, Jorinde Voigt und Peter Sandbichler vor, die jeweils auch in Personalausstellungen im November präsent sein werden. Natalia Zaluska in der Galerie Christine König, Jorinde Voigt in der Kunsthalle Krems und Peter Sandbichler bei Elisabeth und Klaus Thoman in Wien.

Im Fokus der Rubrik Kunst- und Kulturraum stehen diesmal Niederösterreich und der neue Museumsbau in Krems. Unsere Berichterstattung über neue Tendenzen im Bereich Design, die wir in Kooperation mit der Vienna Design Week im Heft 3 begonnen haben, setzen wir fort ebenso unsere Serie Spot On. Diesmal zum Thema Restaurierung und geben einen Einblick in die Restaurierwerkstätten im Belvedere und im Kunsthistorischen Museum, die uns umfassend Auskünfte über ihre bemerkenswerte Arbeit und ihre Forschungsprojekte gegeben haben, wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte. Ebenso in diesem Heft die neue Rubrik Art & Business, die von Clarissa Mayer-Heinisch betreut wird sowie die Vienna Art Week, die vom 16. bis 22. November unter dem Titel „Creating Common Good“ nicht nur einen umfassenden Einblick in die Wiener Kunstszene geben wird, sondern für das Kunst Haus Wien selbst eine Ausstellung zum Thema konzipiert hat mit einem Gastvortrag der renommierten US-Soziologin Saskia Sassen.