2/2007 - Kunst & Design

02/07

Der Designmarkt boomt. Speziell auf dem Sektor zeitgenössisches Design sind Sammler durch Messen und Auktionen sensibilisiert. Es gibt neue Sammlerschichten aber auch Überschneidungen zum parallel boomenden Kunstmarkt.

Österreichisches Design – ja, soetwas gibt es! Michael Hausenblas traf für PARNASS eine kleine Auswahl aus der wachsenden Designcrew Österreichs, die nicht selten internationale Preise einheimst.

Polka, die Damen Singer und Rahm aus Österreich, sind ein innovatives und humorvolles Designer-Duo. Wie aus einer zufälligen Teilnahme an einem Studentenwettbewerb ein Design-Unternehmen mit internationaler Anerkennung wurde beschreibt Thomas Trenkler.

„das möbel“ bietet seit neun Jahren in einem Shop/Café Design zum Probesitzen, Testen und längerem Verweilen.  Ein neues Geschäft in der Gumpendorferstraße beheimatet jetzt auch eine große Auswahl an österreichischem Design.

Multibrandshops in Wien bieten einen kreativen Gegenpol zu den Flagshipstores der Nobelmarken. Ursula Graf stellt Beispiele einer individuellen Shop-Kultur vor.

Die Designauktion im Dorotheum bietet neben einem Chandelier von Zaha Hadid, ausgezeichnet mit dem europäischen Designpreis „Lights of Future“, weitere Highlights aus der Szene.

Das Designforum im Wiener MuseumsQuartier poliert seit 2006 das Image von österreichischem Design auf und gilt als Kompetenzzentrum in Sachen Design. Wie äußert sich das Engagement der Betreiber?

Das Musée des Arts Décoratifs erstrahlt nach zehnjähriger Schließung und Renovierungsphase in neuem Glanz und ist die neue kulturelle Attraktion in Paris. Objekte der Alltagskultur werden im musealen Rahmen zu Kulturbotschaftern geadelt.