2/2002 - Schweizer Privatmuseen

02/02

Ein Haus für den Sammler: Vor allem in der Schweiz zeichnete sich der neue Trend vom Wunsch nach einem eigenen Museum ab.

Paul Klee Museum: Damals noch in Planung, wurde 2005 das beeindruckende Zentrum Paul Klee eröffnet (siehe auch PARNASS 3/2005; S. 98)

Die Sammlung Rosengart erklomm 2002 den musealen Status und öffnete in Luzern ihre Pforten.

Fondation Neumann: Zwischen Genf und Lausanne ist ein kleines, exquisites Privatmuseum zu entdecken, welches die Jugendstilsammlung von Lotar Neumann zeigt.

Fondation Beyeler: Ernst Beyeler, der wie viele Galeristen auch Sammler ist, begreift seine Sammlung als Schöpfung, als Œuvre per se.

Tinguely Museum: Das Lebenswerk des künstlerischen Querdenkers, mit seinen motorisierten Schrottplastiken, ist darin in all seinen Facetten zu sehen.

Hauser und Wirth: In einer alten Lokremise in St. Gallen befindet sich die eigene Sammlung die parallel zum Galeriebetrieb mit großem finanziellen Aufwand aufgebaut wird.

Das Schaulager in Basel ist Domizil für die Sammlung der Emanuel-Hoffmann-Stiftung und für Werke von Künstlern, die sich neuer Ausdrucksmittel bedienen.

Fotomuseum Winterthur: Das Medium Fotografie fand in dem 1993 gegründeten Museum einen engagierten Verfechter und eine hochrangige Plattform.

E. L. Kirchner: In seinem selbst gewählten Exil Davos in der Schweizer Bergwelt wurde 1992 das E.-L.-Kirchner-Museum eröffnet und beherbergt über 1.400 Werke des „Brücke“-Künstlers.

Daros Collection: Ein faszinierendes Beispiel wie Wirtschaft und Kunst innerhalb einer Familiendynastie zusammenspielen.

Centrum Dürrenmatt: Der Dichter als Maler. Das bildkünstlerische Werk des großen Dramatikers und Dichters fand in Neuchatel ein eigenes Domizil.

Im Haus Konkret im Zentrum Zürichs werden Vertreter der „konkreten Kunst“ in einen internationalen Kontext eingebettet.