1/2008 - Forschen & Sammeln

01/08

Forschen – Sammeln – Schenken. Andrea Winklbauer im Gespräch mit Eva Badura-Triska, Kuratorin am Wiener Mumok und Initiatorin des Symposions zur Frage der Beziehungen zwischen Privatsammlern und Museen.

Gegen den Strom. Das ist die Sammlungsdevise von Gertraud und Dieter Bogner. 
Die Begegnung mit einem Künstlerpaar legte den Grundstein ihrer Sammlung, deren Stationen und Forschungsprojekte hier vorgestellt werden.

Gesamtkunstwerk. Ernst Ploil, Sammler von WW-Kunstgegenständen sieht erstmals das von Josef Hoffmann für Gustav Klimt entworfene Atelierinterieur als Gesamtkunstwerk.

Kabarett Fledermaus. Barbara Lesak hat sich über lange Zeit erfolgreich der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Geschichte der „Fledermaus“ angenommen. Die von ihr so sorgfältig kuratierte Ausstellung im Österreichischen Theatermuseum samt dazugehöriger Publikation zum hundertjährigen Jubiläum lässt erstmals das Projekt Fledermaus in seiner ganzen Bandbreite nochmals aufleben.

Kokoschkas Rock. Für eine frühe Jugendliebe entworfen, zeichnet Elisabeth Frottier den Weg des extravaganten Kleidungsstückes nach, das erst seit kurzem an den Ort seiner geistigen Entstehung zurückgekehrt ist.

Vergessen. Die wiederentdeckten Silbermöbel der Familie Esterházy sind für die Kunstgeschichte von unschätzbarer Bedeutung. Auf der Burg Forchtenstein sind sie neu aufgestellt und zu besichtigen.

Jüngster Kustos in Europa. Seit über drei Jahren steht Stefan Körner den Sammlungen der Fürsten Esterházy vor und hat die Burg Forchtenstein aus der Kunstprovinz gehoben. Im Interview spricht er über seinen Werdegang, seine Vorstellung über die Präsentation einer fürstlichen Sammlung und seine Sicht im internationalen Vergleich.

Formglas. Das Sammlerehepaar Birgit und Dieter Schaich besuchte die St. Petersburger Eremitage zu Forschungszwecken mit Reiskörnern im Gepäck. In einem Gespräch mit Hanne Weskott erzählten sie von ihrer Leidenschaft fürs Formglas.

Das Archiv für die Kunstgeschichte von morgen. Lioba Reddeker, Gründerin der Datenbank zur Gegenwartskunst in Österreich, zieht nach zehn Jahren erfolgreiche Zwischenbilanz.