1/2007 - Kunst & Natur

01/07

Prinz Eugen ließ nicht nur die barocken Gärten in Schlosshof und für das Schloss Belvedere anlegen, sondern verlagerte auch sein Interesse auf den kulturellen und wissenschaftlichen Bereich. Wie wurde der Kriegsherr zum Natur-Freak?

Die Orangerie: Um Zitrusfrüchte auch nördlich der Alpen zu züchten, behalf man sich anfangs mit einfachen Glasbauten. Später wurden pompöse Orangerien zum festen Bestandteil eines  jeden Schlossbaus. Die Architektur dieser Glashäuser ist auch heute noch ein Thema.

Muscheln und Schnecken des Meeres galten als fixer Bestandteil jeder Wunderkammer. Die Familie Liechtenstein besaß eine bedeutende Sammlung davon und ließ sie präzise abbilden, typisieren und ordnen. Johann Kräftner entdeckte eine Kassette mit Zeichnungen von Franz Anton Scheidel.

Natur und Kunst: Wie wichtig ist der Garten in der zeitgenössischen Kunst? Ist das die Ordnung oder ist es das Chaos, ist es das prozesshaft Wachsende oder das Vergängliche, das sich in den künstlerischen Arbeiten wiederspiegelt?

Die Natur in der Kunst: Als eine Koralle noch ein Kunstwerk war und wie sich der Garten in der Kunst wandelte. Zwei Ausstellungen befassen sich einerseits mit Kunst- und Wunderkammern der Renaissance und mit Gartendarstellungen im Laufe der Geschichte.