Erfolgreiche Stammeskunstauktion in Wien

09.06.17
Highlight: Ahnen-Figur Ana Deo Flores, Boawae, Indonesien, Rufpreis € 25.000, Hammerpreis € 50.080 (Lot 22) © AAC

Mit zahlreichen Highlights ging diesen Dienstag die Auktion "Tribal Art" der Austria Auction Company im Wiener Palais Breuner über die Bühne. Die Auktion mit Schwerpunkt auf außergewöhnlichen Stammeskunst-Exponaten aus Afrika war die erste ihrer Art unter der Führung von Udo Langauer. Einige Exponate, darunter eine Guro-Maske von der Elfenbeinküste, erzielten mehr als das Doppelte des Rufpreises.

"Gleich in unserer ersten Auktion dieser Art konnten wir den Gästen eine einzigartige Sammlung mit Schwerpunkt Afrika bieten, und das auf einem in Österreich bisher nie dagewesenen Level", freut sich der Geschäftsführer Udo Langauer. Die Objekte stammen alle aus dem 19. und 20. Jahrhundert von anonymen Künstlern verschiedener Volksgruppen aus Afrika und zum Teil auch aus Indonesien. Von Talismanen über Holzschwerter bis hin zu Fruchtbarkeitsschlangen – alle Exponate verfügen über einen religiös-mystischen Hintergrund und geben so Einblicke in Glauben und Kultur dieser Stämme.

Ergebnisse über den Erwartungen

Die Faszination dieser Kunstwerke afrikanischer und indonesischer Stämme spiegelte sich auch im Verlauf der Auktion wider. Einige der Objekte wurden um mehr als das Doppelte des Rufpreises versteigert, wie zum Beispiel eine Ahnen-Figur aus Indonesien, die einen Wert von über 52.000 Euro erzielte oder eine prächtige Guro-Maske von der Elfenbeinküste, die für 93.000 Euro unter den Hammer kam. Viele dieser außergewöhnlichen Objekte wurden aber auch zu einem erheblich günstigeren Preis gerufen. "Bei der Austria Auction Company möchten wir auch Neueinsteiger und eine jüngere Zielgruppe ansprechen, weshalb wir auch viel Wert auf erschwingliche Kunstobjekte legen", so Langauer.

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