Kunst/Künstler
Wintermärchen
Der Winter in der europäischen Kunst
Wintermärchen ist die erste große Ausstellung, die einen Überblick über die Darstellung des Winters in der europäischen Malerei gibt. Die groß angelegte Schau, in der sich alles um das Thema Winter dreht, wird an zwei Orten, dem Kunsthistorischen Museum und dem Kunsthaus Zürich, gezeigt. Allerdings gibt es dabei unterschiedliche Akzentuierungen: während in Wien die flämische Malerei das Zentrum des Rundgangs bildet, dominiert in Zürich die Malerei um 1900.
Im Unterschied zu früheren Winter-Ausstellungen, die meist auf eine Epoche, etwa den Impressionismus, oder auf einen Themenschwerpunkt wie den "Wintersport" konzentriert waren, versucht "Wintermärchen" mit 180 Exponaten in Wien und 120 in Zürich sowohl thematisch als auch stilistisch einen großen Bogen zu spannen.
Gustav Klimt und Josef Hoffmann
Zwei Pioniere der Moderne
2012 jährt sich der Geburtstag von Gustav Klimt zum 150. Mal und eine Reihe von Wiener Museen wie die Albertina, das Künstlerhaus, das Leopold Museum, das Österreichische Theatermuseum, das KHM und das Wien Museum huldigen den großen österreichischen Jugendstilkünstler mit interessant aufbereiteten Jubiläumsausstellungen. Den Auftakt zum Jubeljahr macht das Belvedere, das die weltweit größte Sammlung von Klimt-Gemälden besitzt. Die Ausstellung "Gustav Klimt /Josef Hoffmann. Pioniere der Moderne" stellt die tiefe und befruchtende Künstlerfreundschaft zwischen dem Maler Klimt und dem Architekten und Gestalter Josef Hoffmann ins Zentrum. Parnass sprach mit dem Klimt-Experten und Kurator der aufwändig gestalteten Ausstellung, Dr. Alfred Weidinger.
René Magritte
Malender Philosoph
Alles andere als langweilig sind die Bilder Magrittes. Seine Gemälde sprechen – so komplex ihre Aussage und Formensprache bei genauer Auseinandersetzung ist – auch Menschen an, die mit der Kunst der Moderne und Gegenwart oft wenig anfangen können. Insofern ist abzusehen, dass die große Magritte-Retrospektive in der Albertina ein Publikumsrenner des heurigen Kunstherbstes wird. Mit über hundert Gemälden von rund siebzig Leihgebern sowie fünfzig Papierarbeiten und skulpturalen Objekten ist die Schau mit dem an Sigmund Freud angelehnten Untertitel "Das Lustprinzip" eine der bisher umfangreichsten Retrospektiven des belgischen Surrealisten.
Mit spitzem Pinsel
Neue Sachlichkeit in Dresden
"Der Expressionismus ist tot", brachte es der Kunsthistoriker Wilhelm Hausenstein 1920 auf den Punkt und Dada konnte für viele Künstler nur ein Durchgangsstadium sein, an dem sie sich nach den Erfahrungen des ersten Weltkrieges abarbeiten konnten. Was folgte war vorerst keine Stilrichtung in der Kunst, vielmehr eine Haltung, ein Lebensgefühl, in dem man sich gemeinschaftlich wieder fand und dies auf vielfältigste Weise umsetzte.
In der Kunsthalle im Lipiusbau in Dresden kann nun erstmals in einer Ausstellung samt Publikation ein Überblick der Dresdner Neuen Sachlichkeit in seiner gesamten Vielfalt geboten werden.
Massive Stille
Walter Vopava setzt pulsierende Farbräume
Bernard Ammerer
Zwischen Figur und Malerei
Ellsworth Kelly
Meister in Schwarz und Weiß
Nilbar Güres
Junge Kunst im Fokus
Markus Bacher
Junge Kunst im Fokus
Lies Maculan
Wünsch dir was....
Kunstvermittlung
Bäckerstraße4
Preis/Heft:€ 18,- (EU),