Esther Stocker

23.09.14

Esther Stocker – Verrückte Geometrie

 

Esther Stocker, Günther Oberhollenzer (Hg.)

mit Texten von Monika Machnicki, Günther Oberhollenzer, Esther Stocker, Karine Tissot

Grafik: Raphael Reichl, Wien

Kerber Verlag/Bielefeld, Berlin, 2014

Deutsch Englisch

Hardcover, ca. 184 Seiten

ISBN 978-3-86678-979-1

Verrückte Geometrie

Ursprünglich sollte zur Ausstellung auf Schloss Kastelbell (Südtirol), die im April eröffnet wurde, ein Katalog entstehen. Im Laufe der Vorbereitungen jedoch entwickelte sich daraus der Wunsch ein Kunstbuch zu gestalten, das umfangreicher angelegt, Schwerpunkte des bisherigen Schaffens von Esther Stocker umfassen solle. So erscheint nun im Herbst im Kerber Verlag das von der Künstlerin gemeinsam mit dem Kurator und Kunsthistoriker Günther Oberhollenzer herausgegebene Buch über und von Esther Stocker. Die Künstlerin wurde 1974 in Schlanders in Südtirol geboren und studierte 1994–1999 Malerei und freie Kunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien, an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand und am Art Center College of Design in Pasadena, Kalifornien. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet Esther Stocker in Wien. Das Buch gibt einen facettenreichen Einblick sowohl in ihre Malerei als auch in ihr dreidimensionales Schaffen. Dieses steht in engen formalen Bezug zu ihrer Bildsprache. Die Dekonstruktion exakter Formen – ein System geometrischer Zeichen – und Rastersysteme in Schwarz-Weiß-Grau ist für Esther Stocker stets der Ausgangspunkt von Malereien, Fotoarbeiten, Installationen und Interventionen. Optische Brüche bilden dabei einen wichtigen Bestandteil. Das Kunstbuch dokumentiert das umfangreiche Schaffen der in Wien lebenden Künstlerin mit einem Schwerpunkt auf das malerische Werk und den raumgreifenden Installationen, ergänzt durch kunsthistorische Essays von Karine Tissot und Monika Machnicki sowie ein vertiefendes Gespräch, das Günther Oberhollenzer mit der Künstlerin geführt hat.