Wien: Messezuwachs sowie neue Messelocation im Frühjahr 2017

26.07.16

Art Austria in Gartenpalais Liechtenstein
Nach neun Jahren im Museumsquartier und im Leopold Museum hat die Art Austria im 9. Bezirk, konkret im Gartenpalais Liechtenstein, eine neue Location gefunden. Mit dem Palais Liechtenstein sei nun ein perfekter und langfristiger Partner gefunden worden, wie die Veranstalter betonen. „Es war uns wichtig, dass die Art Austria eine Frühjahrsmesse bleibt. Auch der frühe Märztermin, der uns vom Leopold Museum in den letzten Jahren angeboten wurde, war nicht ideal. Wir wollten wieder zurück zum ursprünglichen Termin der Messe im April, der sich als erfolgreich und bewährt erwiesen hat“, so Monika Vanecek-Pelz von art-port.cc, dem Veranstalter der „Art Austria“.
Das Museum präferierte bereits seit einiger Zeit einen Februar-Termin, doch dem konnte und wollte die Art Austria nicht entsprechen: „Dies ist nicht kompatibel mit unseren Ausstellern, die auf gleichzeitigen und zeitnahen internationalen Messen teilnehmen, aber auch mit den Tiroler Galerien, die im Jänner und Februar in Tirol selbst mit Events und Ausstellungsprogrammen belegt sind.“

Die 10. Art Austria findet nun vom 24. bis 26. März 2017 statt und wird 2018 auf den April gelegt. „Ziel ist es“, so betont Monika Vanecek-Pelz „wieder eine Frühjahrsmesse zu sein, dazu bietet sich das Gartenpalais auch an. Unser Konzept zielt auch auf eine längere Verweildauer auf der Messe. Der Besucher soll flanieren können, dazu bieten wir einen besonderen Rahmen, mit Garten, Skulpturenpark, der fürstlichen Kellerei, dem Café, mit einen Kinderspielplatz aber vor allem durch die einzigartige Sammlung des Hauses“. So öffnet das Gartenpalais Liechtenstein anlässlich der 10. Art Austria auch seine Privatsammlung. In geführten Gruppen können Besucher der Preview, der Vernissage und der Messe die Kostbarkeiten einer der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt besuchen. „Die Möglichkeit, die Sammlung für unsere Besucher zugänglich zu machen, verleiht der Art Austria einen entscheidenden USP“, ist Vanecek-Pelz überzeugt. Der Fokus auf österreichische Kunst, d.h „lebt und arbeitet in Wien“, Bilder und Skulpturen, wird beibehalten, laut Veranstalter werden rund 35 Aussteller bespielen. Im Erdgeschoß wird der Kunsthandel seine Werke präsentieren und im barocken Herkulessaal setzt man auf den Kontrast zur zeitgenössischer Kunst und präsentiert die Galerieszene in der Sparte Gegenwartskunst. „Wir wollen auch verstärkt wieder Einzel- oder Themenschauen präsentieren und das ursprüngliche Konzept – maximal 3 Künstler pro Messestand – wieder aufgreifen. Besonders freuen wir uns, dass wir im Gartenpalais nun die Möglichkeit haben, endlich einen Skulpturengarten zu realisieren, ein Konzept, dass wir ja schon lange mit uns tragen. Auch deshalb, da viele unserer Aussteller im Skulpturensegment Hervorragendes anbieten und das bisher nicht in diesem Ausmaß zeigen konnten.“ Der Skulpturengarten wird anders als in der Presse bisher kolportiert, bereits 2017 realisiert und die Messe inhaltlich ergänzen.
 

Die Art Vienna in Wien 2017 (© M.A.C. Hoffmann)

Art Vienna neue Frühjahrsmesse in Wien
Für Zuwachs in der Messelandschaft sorgt die vom 23. bis 26. Februar 2017 nun neu im Leopold Museum stattfindenden "Art Vienna". Inhaltlicher Fokus der neuen Veranstaltung sei österreichische und internationale Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts, so die Presseaussendung Ende Juni. Organisiert wird die „Art Vienna" von M.A.C. Hoffmann, auch zuständig für die „Art&Antique"-Messen in Wien und Salzburg.
Die Schwerpunkte sollen bei klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst liegen, aber auch „hochwertiges Kunsthandwerk, Möbel und Design" würden Platz finden. Als „Sonderpräsentation" will man Positionen junger Künstler in einem eigenen Bereich in Szene setzen. Insgesamt soll die „Art Vienna" für rund 50 Aussteller auf drei Ebenen Platz bieten, wobei man auch diesbezüglich auf einen Mix aus heimischen und internationalen Namen setzen möchte. Bei der Auswahl der Aussteller soll ein noch zu eruierendes Gremium aus Künstlern, Kunstkritikern und Fachleuten aus dem Museumsbereich beratend und evaluierend zur Seite stehen. Für M.A.C. Hoffmann-Geschäftsführerin Alexandra Graski-Hoffmann ist die Art Vienna eine spannende neue Herausforderung „Mit ihrer besonderen programmatischen Ausrichtung und Dank der einzigartigen Synergien mit dem Leopold Museum, bin ich überzeugt, dass sich die Art Vienna schnell als das zentrale Wiener Kunstmesseereignis am Jahresbeginn etablieren wird, und dem bereits stark strapazierten Kunstherbst ein frisches, spannendes Messeprojekt entgegensetzen kann." (Quelle: Pressaussendung art vienna)

www.art-austria.info
www.artvienna.org

 

 

 

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