MUSA-PREIS für junge Kunst und MEDIENKUNST-PREIS

19.11.14

Die Stadt Wien hat mit dem MUSA-Preis für junge Kunst und dem MEDIENKUNST-PREIS zwei neue Auszeichnungen ins Leben gerufen, die am 4. Dezember 2014 feierlich verliehen werden. 

Der MUSA-Preis für junge Kunst

Der MUSA-Preis für junge Kunst, der ab nun jährlich verliehen werden soll, wurde von der Kulturabteilung der Stadt Wien (Referat Bildende Kunst) gestiftet und ist mit 5.000 EURO dotiert. Vergeben wird er an junge Wiener Künstler und Künstlerinnen im Bereich der Bildenden Kunst, die jeweils im Vorjahr eine besonders gelungene Ausstellung in der Startgalerie des MUSA präsentiert haben. Diese Auszeichnung stellt eine Anerkennung der bisherigen Arbeit dar und wird heuer an Anna Mitterer verliehen, die im Mai 2013 in der Startgalerie die Ausstellung „BE-TAS-TNI - LIMINAL REFLECTIONS“ gezeigt hat. Anna Mitterer wurde 1980 in Innsbruck geboren und studierte zunächst von 1999 bis 2003 Philosophie und Musikwissenschaft an der Universität Wien und begann im Jahr 2000 mit dem Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien, in der Meisterklasse von Gunter Damisch. 2006 erhielt sie den Würdigungspreis und ein Arbeitsstipendium der Akademie. Gewürdigt wird neben der Qualität der gezeigten Werke auch das von der Künstlerin erarbeitete Ausstellungskonzept. Ausgewählt werden die Künstler und Künstlerinnen durch eine Jury. 

Die Startgalerie wurde 1987 ins Leben gerufen, um Künstlern und Künstlerinnen, die am Anfang ihrer Karriere stehen, eine Plattform zu bieten, ihre Arbeiten in Form einer Einzelausstellung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Tätigkeit der Startgalerie trägt dazu bei, dass junge Künstler und Künstlerinnen in Wien verstärkt wahrgenommen und für ihre künstlerische Laufbahn wichtige Ausstellungserfahrungen sammeln können. In den 27 Jahren ihres Bestehens verzeichnet die Startgalerie mittlerweile 239 Eröffnungen.

MEDIENKUNST-Preis

Gleichzeitig mit dem MUSA-Preis für junge Kunst wurde der Medienkunst-Preis ins Leben gerufen, der ebenfalls von der Kulturabteilung der Stadt Wien (Referat Neue Medien, Film) gestiftet wird. Die künstlerisch-innovative Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der neuen Medien steht dabei im Mittelpunkt – und wirft in diesem weiten Feld regelmäßig gesellschaftsrelevante Fragen auf. Daher würdigt dieser Preis herausragende audiovisuelle Künstler und Künstlerinnen für ihr Gesamtwerk, die sich explizit der neuen Medien bedienen oder sich kritisch mit ihnen auseinandersetzen. Er wird heuer an Sylvia Eckermann vergeben. Auch dieser Preis ist mit 5.000 EURO dotiert. Seit Ende der 1980er-Jahre beschäftigt sich Sylvia Eckermann künstlerisch mit dem digitalen Raum, seiner Beschaffenheit und seinen Möglichkeiten. Zahlreiche Projekte dienten ihr dazu, diesen zu erforschen und konkret in nationalen und internationalen Ausstellungssituationen zu thematisieren. Sylvia Eckermann gehört zu den Künstlerinnen, die sich schon sehr früh mit Game Engines beschäftigten. Ihre Game Art-Installationen wurden in folgenden Ausstellungen gezeigt (Auswahl): synworld, ISEA, games-computerspiele von KünstlerInnen, GameArt, artgames, cyber@rt, medi@terra.

 

 

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