Lois Weinberger - erster Kunstpreisträger der Klockerstiftung

12.10.14

Der 1947 in Stams in Tirol geborene Künstler Lois Weinberger erhält für seine Skulptur „Laubreise“ den ersten Kunstpreis der 1998 gegründeten Klockerstiftung und zeigt wieder einmal deutlich wie Pflanzen und Naturelemente im Mittelpunkt seines künstlerischen Interesses stehen.

Die Klockerstiftung ist eine österreichische gemeinnützige Stiftung, die sich zur Aufgabe gemacht hat durch Wohltätigkeit und durch die Förderung der Kunst das Andenken der Namensgeber, Hans und Wolfgang Klocker, zu bewahren. Der Kunstpreis der Stiftung ist mit 20.000 Euro datiert, zählt damit zu den höchstdotierten in Österreich und wurde nun erstmalig an Lois Weinberger verliehen.

Der Preis ist mit einem repräsentativen Ankauf, einer Publikation und nach Möglichkeit auch mit einer Ausstellung verbunden.

Den Intentionen der Stifterin, Emmy Klocker, entsprechend, soll der Hauptpreis alle zwei Jahre in den Bereichen Malerei und Skulptur vergeben werden. Ausgezeichnet werden nur lebende Künstler und Künstlerinnen, die wichtig für die Entwicklung der österreichischen Kunst und von besonderer Bedeutung sind, wobei ein besonderes Augenmerk auf Tiroler Kunst gelegt wird.
Die Preisträger und Preisträgerinnen werden von einer Jury nominiert, welche vom Verwaltungsrat auf 5 Jahre bestellt wurde. Die Jury ist es auch, die jährlich einen Ankauf sowie Stipendiaten vorschlägt. Benedikt Erhard, Mitarbeiter der Abteilung Kultur des Landes Tirol, Edelbert Köb, Künstler und ehemaliger Direktor des MUMOK, Elsy Lahner, unabhängige Kuratorin und Organisatorin verschiedener Ausstellungsprojekte sowie Kuratorin an der Albertina in Wien und die Künstlerin Eva Schlegel gehören seit 2012 der konstituierten Jury an.

Der Kunstpreis der Klockerstiftung markiert Leitpositionen der Gegenwartskunst und dient damit auch einer klaren Profilierung der Sammlung.

Mehr dazu unter https://www.parnass.at/portraets/die-klockerstiftung

 

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