Kunst- und Kulturraum Zürich

30.09.16

Nach unseren Sonderstrecken Kunst- und Kulturraum Bodensee, Niederösterreich, München und Salzburg folgt in unserer aktuellen PARNASS-Ausgabe 3/2016 der Kunst- und Kulturraum Zürich: Neben aktuellen Ausstellungen steht die vielfältige Szene im Bereich der Gegenwartskunst im Fokus. 

PARNASS hat für Sie die Highlights der Züricher Kunstszene zusammengestellt. Unser GUIDE zeigt Ihnen zusätzlich einen Überblick über Galerien, Museen, Auktionshäuser und empfehlenswerte Hotels in Zürich.

GALERIEN
 

Die Zürcher Galerieszene im Bereich Gegenwartskunst ist äußerst vielfältig und auch international erfolgreich tätig. Dass sich die Galerien nicht gezwungenermaßen konkurrenzieren müssen, sondern im Gegenteil von Synergieeffekten profitieren, haben in den letzten Jahren gemeinsam durchgeführte Vernissagen und Open-House-Events gezeigt. Die vom 2001 gegründeten „Verein Zürcher Galerie“ (DZG) organisierten jährlichen Events wie das „Zürich Contemporary Art Weekend“ vor Eröffnung der Art Basel, die dreitägige Saisoneröffnung Ende August sowie das Galerie Wochenende im Herbst sind längst erfolgreich etabliert und ein Publikumsmagnet. Zurzeit umfasst der Verein 64 Galerien im Bereich zeitgenössischer Kunst der Stadt Zürich – von den internationalen Top-Playern bis hin zu kleineren und alteingesessenen Zürcher Galerien. Das hohe Niveau der Galerieausstellungen prägt neben der hohen Dichte an Institutionen und Museen, neben den Kunstuniversitäten, Off-Spaces und Künstlerateliers auch die pulsierende und experimentierfreudige Züricher Kunstszene. Das Programm ist nicht nur vielfältig, sondern stets auch generationsübergreifend, ist Zürich doch Lebensmittelpunkt einer Reihe von international etablierten, aber auch vieler junger Künstler. Vom 27. bis 30. Oktober findet die Kunst 16 Zürich statt, eine von Evelyne Fenner Mitte der 1980er-Jahre gegründete Messe. Als einzige österreichische Galerie sind Andrea und Peter Frey in Zürich vertreten.

GALERIEN-WOCHENENDE
22./23. Oktober 2016, 11–17 Uhr
www.dzg.ch

KUNST 16 ZURICH
27. bis 30. Oktober 2016, 11–17 Uhr
www.kunstzuerich.ch

 

GALERIE GMURZYNSKA

Gegründet wurde die Galerie 1965 in Köln von Antonina Gmurzynska mit Schwerpunkt auf französische und russische Kunst. Später kamen Positionen aus dem Surrealismus hinzu. Im Jahr 2005 zog die Galerie in die Schweiz und eröffnete neben Zürich Niederlassungen in St. Moritz und Zug. In der nächsten Generation übernahm Krystyna Gmurzynska die Galerie, gemeinsam mit Mathias Rastorfer, der 1991 als Direktor und seit 1996 als CEO und Miteigentümer der Gmurzynska die Galerie leitet. Das Galerieprogramm wurde erweitert um wichtige künstlerische Positionen und Tendenzen ab den 1960er-Jahren, wie Yves Klein, Donald Judd, Louise Nevelson, Robert Indiana und Tom Wesselmann. 2010 kuratierte Zaha Hadid in Zürich die Ausstellung „Zaha Hadid and Suprematism“. Die Architektur der Pritzker-Preisträgerin veränderte den Galerieraum völlig und schuf einen kontrastreichen Dialog mit Meisterwerken der Russischen Avantgarde. Im Juni wurde mit der Ausstellung „Kurt Schwitters MERZ“ eine weitere Ausstellung nach dem Entwurf der Architektin und des Büros Zaha Hadid Architects eröffnet. Die neue Ausstellungsgestaltung ist insbesondere eine architektonische Hommage von Zaha Hadid an den Merzbau, das Hauptwerk von Kurt Schwitters. Ein Projekt, das trotz des unerwarteten Todes von Zaha Hadid dank der Freundschaft und jahrzehntelangen Zusammenarbeit mit dem Büro Zaha Hadid Architects und dessen Teilhaber und nunmehrigem Leiter Patrik Schumacher vollendet wurde. Mit solchen Ausstellungen und mit der Betreuung von Nachlässen übernehmen die Galerien zunehmend auch museale Arbeit. Im Herbst eröffnet die Galerie in der nahegelegenen Talstrasse neue loftartige Räume. 

MEL RAMOS – Zuger Kunstnacht
17. September bis 30. November 2016

www.gmurzynska.com

HAUSER & WIRTH

Paul McCarthy, Louise Bourgeois, Pipilotti Rist, Mark Bradford oder Phyllida Barlow sind neben Kunst aus den Nachlässen von David Smith, Philip Guston oder Mike Kelley nur einige der weltweit aufsehenerregenden Positionen der zeitgenössischen Kunst, die Hauser & Wirth in ihrem Programm haben. Im Züricher Löwenbräu an der Limmat befinden sich Hauptsitz und Ursprung des Galerienimperiums und schon beim Eintreten in die meterhohen White Cubes der ehemaligen Brauerei überkommt den Besucher ein Gefühl zwischen begeistertem Staunen und Ehrfurcht. Mit seiner Galerie in St. Gallen knüpfte Iwan Wirth erste Kontakte zur Sammlerin Ursula Hauser. Gemeinsam mit deren Tochter Manuela, Iwan Wirths späterer Ehefrau, gründete er 1992 in Zürich eine Galerie, die mit etablierten Künstlern wie Gerhard Richter oder Marcel Broodthaers arbeitete. Mit einigen Zwischenschritten in Form von Kooperationen mit anderen Galerien und Sammlern eröffneten Hauser & Wirth neben dem Züricher Standort auch eine Dependance in der Londoner Bond Street, eine auf der Durslade Farm im britischen Somerset und jeweils eine in New York und Los Angeles. Neben etablierten Künstlern betreut die Galerie auch eine Reihe von Nachlässen, wie etwa von Eva Hesse, Jason Rhoades und David Smith, dessen Spätwerk nun erstmals in einer Einzelausstellung zu sehen war. Ab September zeigt Hauser & Wirth in Zürich die Künstler Zhang Enli und Anna Maria Maiolino.

ZHANG ENLI – Intangible
12. Oktober bis 23. Dezember 2016

ANNA MARIA MAIOLINO – Tudo Isso
12. Oktober bis 23. Dezember 2016

www.hauserwirth.com
 

GALERIE EVA PRESENHUBER 

Eva Presenhuber zählt zu den erfolgreichsten und einflussreichen Galeristinnen ihrer Generation. Sie vertritt Topkünstler wie Doug Aitken, Joe Bradley, Douglas Gordon oder Angela Bulloch. Die gebürtige Oberösterreicherin arbeitete als Studentin in der Galerie Grita Insam, deren Fokus auf Konzept- und Medienkunst prägend wird. Sie begegnet dem Schweizer Künstler Ugo Rondinone, der sie davon überzeugt Galeristin zu werden, und geht gemeinsam mit ihm nach Zürich. 1989 übernimmt sie die Leitung des Galerievereins Walcheturm. Früh zeigt sie Pipilotti Rist, Beat Streuli, aber auch Fischli/Weiss und bringt die US-Künstlerinnen Karen Kilimnik und Sue Williams auf den europäischen Markt. Franz West und Urs Fischer werden zu wichtigen Künstlern ihres Galerieprogramms. Als Teilhaberin der neu formierten Galerie Hauser & Wirth & Presenhuber macht sie mit kuratorischem Geschick das Unternehmen zur international führenden Galerie für Gegenwartskunst. 2003 gründet sie ihre eigene Galerie mit großzügigen Räumen im denkmalgeschützten Industriegebäude Diagonal auf dem Maag-Areal sowie im Löwenbräu-Areal. Die Galerieräume im Diagonal wurden von Andreas Fuhrimann Gabrielle Hächler Architekten gestaltet und 2011 mit einer Ausstellung des österreichischen Künstlers Franz West eröffnet. Offenbar ein guter Start, denn auch die neue Dependance der Galerie in New York präsentiert zum Opening mit Tobias Pils einen österreichischen Künstler. Die Galerie in New York ist der erste Schritt nach außen, bisher waren wir nur auf Zürich konzentriert.“ Der Fokus des New Yorker Programms wird auf Künstlern liegen, die in New York keine Repräsentanz haben und in den USA noch nicht so bekannt sind. Das trifft auch auf Tobias Pils zu, der seit zwei Jahren von der Galerie Eva Presenhuber vertreten wird und nun in einer Soloausstellung erstmals einem größeren Sammlerpublikum in den USA vorgestellt wird. Die Herbstausstellungen in Zürich zeigen mit Michael Williams und Justin Matherly zwei amerikanische Künstler sowie ebenfalls ab September Arbeiten der marokkanisch-französischen Bildhauerin und Installationskünstlerin Latifa Echakhch.

MICHAEL WILLIAMS
2. September bis 23. Oktober 2016 
im Maag-Areal

LATIFA ECHAKHCH
10. September bis 29. Oktober 2016
im Löwenbräu-Areal

JUSTIN MATHERLY
10. September bis 29. Oktober 2016
im Löwenbräu-Areal

www.presenhuber.com

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER

MARIA MOSER & STEFAN GORT
15.Oktober bis 4. Dezember 2016
und permanent

www.ggbohrer.ch

AB43 CONTEMPORARY

AB43 Contemporary vertritt seit mehr als fünfzehn Jahren führende zeitgenössische künstlerische Positionen aus dem Mittleren Osten, insbesondere aus dem Iran. „AB“ steht für Across Borders und ist ein Bekenntnis der Gründer und Eigentümer Heidi und Franz J. Leupi zu einer Galerietätigkeit, die sich nebst dem Handel und der Vermittlung von Werken auch für die Förderung der Kunstschaffenden sowie des kulturellen Austausches zwischen dem Osten und dem Westen engagiert. Zur Eröffnung in der denkmalgeschützten Liegenschaft „Diana“ in Thalwil/Zürich, u. a. mit zwei unkonventionellen lichtdurchfluteten Ausstellungsräumen in der Orangerie, wird von FEREYDUON AVE, dem Grandseigneur der iranischen Gegenwartskunst, der neue Werkzyklus Shah Abbas and his Page Boy, zu sehen sein. Thema des Zyklus ist die kaum zu übertreffende Diskrepanz zwischen der überlieferten Brutalität des Herrschers Schah Abbas I und dessen innige Beziehung zu seinem Pagen. Die Ausstellung wird von Peter Fischer, dem ehemaligen Direktor des Zentrum Paul Klee kuratiert. Die Iranische Künstlerin Shadi Ghadirian wird ihre erste Ausstellung "LIKE EVERY DAY and NIL NIL" in der Schweiz in der Galerie präsentieren.

SHAH ABBAS and HIS PAGE BOY
21. August bis 8. Oktober 2016

LIKE EVERY DAY and NIL NIL
29. Oktober bis 3. Dezember 2016

www.ab43contemporary.com

MIR - SCHÖNES SCHMÜCKT

Die grosse Liebe zu Edelmetallen und zu Farbsteinen ist eine treibende Kraft in der Umsetzung von Mireille Lalive’s Gedanken. Die Goldschmiedin legt ihren Schmuckstücken häufig ein Thema zugrunde; Gedanken und Erlebnisse werden als Bilder oder Texte eingearbeitet. Sei es das massive Gold, die Ornamentsprache oder der reiche Einsatz von Steinen, alles verleiht ihrem Schmuck einen fast antiken Charakter. Immer besteht Spielraum für individuelle Wünsche. Mireille Lalive d’Epinay erarbeitet mit ihren Kunden deren ganz persönliche Unikate. Ausserdem gibt es in ihrem Geschäft in der Mühle Tiefenbrunnen neben Schmuck noch viel mehr Schönes.

www.mirdesign.ch

KUNSTHAUS ZUG

Das Kunsthaus Zug ist ein Ort für moderne und zeitgenössische Kunst. Es verfügt über herausragende Werke der Wiener Moderne (Klimt, Hoffmann, Gerstl, Kokoschka, Schiele, Wotruba, Boeckl u. v. a.). Weitere Schwerpunkte: Schweizer Surrealismus und Fantastik. In mehrjähriger Sammlungs-Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern entstehen ortspezifische Interventionen, auch im öffentlichen Raum (Eliasson, Kabakov, Kawamata, Pepperstein, Rütimann, Signer, Tuttle).

SHIP OF TOLERANCE – Ilya und Emilia Kabakov
Ein Teilhabe-Projekt im offentlichen Raum
10. September bis 13. Oktober 2016

PARIS SANS FIN – Cezanne bis Giacometti
ILYA UND EMILIA KABAKOV 
Eine Sammlungscollage
27. August bis 20. November 2016

www.kunsthauszug.ch

ZENTRUM PAUL KLEE

„Ich bin Maler“, schrieb Paul Klee 1914 am Ende seiner Tunisreise in sein Tagebuch. Trotz seines grossen Talents als Zeichner war sein Weg zur Malerei und zur Farbe ein langer künstlerischer Selbsterfahrungsprozess mit experimentellem Charakter. Die Sammlungsausstellung macht diese spannende Entwicklung erlebbar und zeigt Werke aus all seinen Schaffensphasen. Präsentiert wird eine grosse Anzahl bedeutender Aquarelle, Kleisterfarbezeichnungen und Ölgemälden aus den Beständen des Zentrum Paul Klee sowie eine Auswahl seiner innovativen Malutensilien. Im interaktiven Atelier des Kindermuseum Creaviva mitten in der Ausstellung kann das Publikum selbst zum Pinsel greifen.

www.zpk.org
 

 MUSEEN / INSTITUTIONEN

 

MUSEUM RIETBERG 

Erstmals ausserhalb Japans zeigt das Museum Rietberg die 100 besten Holzdrucke von Itō Shinsui (1898– 1972) als einzigartige Zeitzeugnisse: Der Beginn des 20. Jahrhunderts war in Japan eine Zeit der grossen Umbrüche, im Zuge der Modernisierung prallten westliche Ideologien auf traditionelle Werte. In Kunst und Gesellschaft war die Frage nach ihrer Koexistenz treibende Kraft. So entstand die Kunstbewegung shin hanga („Neue Drucke“), zu deren bedeutendsten Vertreter Itō Shinsui zählt. Shinsuis Drucke sind in der Bildtradition des ukiyo-e verwurzelt, vermitteln jedoch eine neuartige Sensibilität. Sie verkörpern das moderne Japan, dessen kulturelle Identität auf einem harmonischen Zusammenwirken von Tradition und Neuerungen gründet.

www.rietberg.ch

MIGROS MUSEUM FUR GEGENWARTSKUNST

Das Migros Museum für Gegenwartskunst feiert mit dem mehrteiligen Ausstellungsprojekt „20 – An Exhibition in Three Acts“ sein 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass richtet es den Blick für einmal auf sich selbst – und dies sowohl mit einem Ausblick in die Zukunft als auch einem Rückblick in die Vergangenheit. Ermöglicht werden soll ebenso eine vielschichtige Auseinandersetzung mit der Institutionshistorie und Sammlungsgeschichte wie auch mit der kuratorischen Programmatik des Hauses.

www.migrosmuseum.ch

 

MUSEUM FUR GESTALTUNG

Das Museum für Gestaltung ist das führende Museum für Design und visuelle Kommunikation der Schweiz. Seit seiner Gründung 1875 nimmt es auf, was als „Gestaltung“ wirksam ist und erzählt vom Umgang mit gestalteten Dingen und Bildern, von Gestalterpersönlichkeiten oder von Designgattungen, die für unseren visuellen Alltag prägend sind. Am Standort der Zürcher Hochschule der Künste im Toni-Areal zeigt das Museum Wechselausstellungen und gibt in geführten Rundgängen durch das Schaudepot Einblick in die international bedeutenden Sammlungen zu Design, Grafik, Kunstgewerbe und Plakat mit über 500.000 Objekten. Der historische Standort an der Ausstellungsstrasse wird derzeit renoviert und Anfang 2018 wieder eröffnet.
www.museum-gestaltung.ch

KUNSTMUSEUM LIECHTENSTEIN

Das Kunstmuseum Liechtenstein ist das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst mitten in Vaduz. Mit seinem Ausstellungsprogramm, welches in engem Bezug zur eigenen Sammlung steht, hat sich das junge Museum bereits europaweit einen Namen gemacht. Als Erweiterung des Kunstmuseums ist Ende Mai 2015 das neue Ausstellungsgebäude der Hilti Art Foundation, einer bedeutenden Liechtensteiner Privatsammlung, eröffnet worden. Damit bietet das Kunstmuseum Liechtenstein seinen Besuchern eine Reise durch die Kunstgeschichte der vergangenen 130 Jahre, von Meisterwerken der klassischen Moderne bis zu aktuellen Tendenzen in der zeitgenössischen Kunst.

BERTRAND L AVIER
23. September 2016 bis 22. Januar 2017

Im Spannungsfeld zwischen Hoch- und Populärkultur findet der französische Künstler Bertrand Lavier (*1949) den Gegenstand seiner Arbeit. Intelligent und originell, visuell attraktiv und zugleich von einem sensiblen Witz durchzogen präsentiert sich sein Werk. Lavier gehört zu den prägenden Figuren der französischen Kunstentwicklung seit den späten 1970er-Jahren und ist international hoch geachtet. Das Kunstmuseum Liechtenstein widmet ihm nun seine bislang umfangreichste Ausstellung im deutschsprachigen Raum.

LETZTE TAGE
BECKMANN, PICASSO, GIACOMETTI & MEHR
EROFFNUNGSAUSSTELLUNG DER HILTI ART FOUNDATION
23. Mai 2015 bis 9. Oktober 2016

www.kunstmuseum.li

HOTELS

 

PARK HYATT ZÜRICH

Für das Jahr 2016 präsentiert das Park Hyatt Zürich seine neuste Ergänzung der umfangreichen hauseigenen Kunstsammlung, die Installation „Network“ von der Schweizer Künstlerin Martina Vontobel. Die dynamische, transparente Großplastik ist in der großartigen Lobby prominent positioniert und thematisiert die Idee des Networking. Inspiriert von klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst, finden in dem zwischen Altstadt und Zürichsee gelegenem Luxushotel 92 ausgewählte Kunstwerke ein Zuhause. Des Weiteren verzaubern 138 großzügige Zimmer & Suiten sowie die von Janice Clausen neu eingerichteten Park Suiten mit viel kreativem Charme. Als kulinarisches Highlight besticht das renommierte „parkhuus“ Restaurant mit offener Showküche und 14 Gault Millau Punkten. Die angesagte Onyx Bar wurde 2014 mit dem „Mixology Bar Award“ als Bar des Jahres der Schweiz ausgezeichnet.

www.zurich.park.hyatt.com
 

MARKTGASSE HOTEL

Das denkmalgeschützte Altstadt-Haus gilt als eines der ersten Gasthäuser von Zürich und liegt gegenüber vom Cabaret Voltaire, der Wiege des Dadaismus. Im Herbst 2015 wurde das Marktgasse Hotel nach sorgfältiger Renovation neu eröffnet. Es besticht durch seinen eklektischen Stil mit liebevollen Details und einer Verbindung von skandinavisch- schweizerisch funktionalem Design und japanischem Purismus. Das Boutique-Hotel hat seine Authentizität bewahrt: geschützte Elemente wie Stuckaturen, Täferwände, Kachelöfen oder Säulen zeugen vom historischen Erbe des Hauses und erzählen die unterschiedlichsten Geschichten. Die 39 Zimmer verfügen alle über individuelle Grundrisse und Vorzüge. In der Bibliothek finden die Gäste Bücher zu den Themen Kunst, Kultur und Kulinarik und im Salon nebenan präsentiert die offizielle Dada Bi- bliothek einzigartige Werke, die Sie in die Welt der Dadaisten entführen. Im Erdgeschoss finden sich zwei Gastronomiekonzepte. In zurückhaltend modernem Ambiente kann der Gast im Baltho Küche & Bar neuinterpretierte Klassiker sowie exklusive Cocktailkreationen geniessen und zeitgenössische Kunst des Wahlzürchers und Künstlers Stefan Burger bewundern. Im modern-urbanen delish Café Take-Out geniessen Hotelgäste morgens ein ausgiebiges Frühstück. Tagsüber bietet die schlichte schwarz-weisse Inneneinrichtung die Bühne für ein saisonales, buntes Salatangebot und feine Backwaren, die Quartierbewohner, Passanten und Hotelgäste gleichermassen gerne geniessen.

www.marktgassehotel.ch
 

SMALL LUXURY HOTEL AMBASSADOR A L’OPERA

Im Herzen von Zürich ist das Small Luxury Hotel Ambassador a l’Opéra seit jeher die erste Wahl für Kunst-  und Kulturfreunde, Geschäftsreisende und Feriengäste aus aller Welt. Das traditionsreiche Hotel überzeugt mit seiner Toplage direkt am Zürichsee. Das Hotel, Teil des ehemaligen Utoschlosses, bietet den Gästen mit seiner einzigartigen Dachterrasse einen Rückzugsort mit Blick über die Alpen und den Zürichsee. 45 Hotelzimmer mit zahlreichen Annehmlichkeiten sorgen für einen unvergesslichen Aufenthalt. Verstellbare Betten in allen Zimmern runden das Angebot ab und garantieren einen optimalen Schlafkomfort. Im Retaurant Opera, ausgezeichnet für seine hervorragende Fischküche, lässt man sich von Spitzenkoch Pierre Meyer und seinem Team mit raffinierten Kreationen und Gerichten auf höchstem Niveau verführen. Die Küche ist ausgezeichnet mit dem Goldenen Fisch und Gault Millau Punkten. Gäste kommen in den Genuss ausschliesslich frischer Zutaten vorwiegend aus der Region und können sich dabei von den surrealistisch-barocken Wandmalereien aus der Welt der Oper der Künstlerin Tatjana Tiziana inspirieren lassen.

≫DADA AMBASSADORS≪ ZUM 100. JUBILAUM

Die Dada-Bewegung ist das bedeutendste Kulturerbe Zürichs seit der Reformation. 1916 eröffnete eine Gruppe emigrierter Künstler, darunter Hugo Ball, Hans Arp und Sophie Taeuber Arp das „Cabaret Voltaire“. Mit vielfältigen Aktionen wollten sie eine „kreative Dekonstruktion“ betreiben und „alles und jeden hinterfragen“. Die revolutionäre Kunstbewegung verbreitete sich schnell weltweit. In Zusammenarbeit mit dem „Cabaret Voltaire“ zeigt das Hotel nun zum 100-jährigen Jubiläum Porträts der wichtigsten Dada-Künstler, sowie der „Überdadaisten“ wie Albert Einstein oder Sigmund Freud. Gezeichnet wurden diese vom Kurator der Ausstellung, dem Cabaret Voltaire-Direktor Adrian Notz und der britischen Künstlerin Emily Motto. Die Ausstellung läuft noch bis Ende 2016.

www.ambassadorhotel.ch

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