Kunst- und Kulturraum Niederösterreich

25.11.15

Niederösterreich bietet eine abwechslungsreiche und vielfältige Kunst- und Kulturszene, welche in allen Regionen des Landes erlebt werden kann – von der Pflege des kulturellen Erbes über nachhaltige Investitionen bis hin zu einem klaren Bekenntnis zur zeitgenössischen Kunst. Unter der Marke „Lower Austria Contemporary“ wurde eine offene Plattform unabhängiger Kunstinstitutionen in Niederösterreich entwickelt mit einer Reihe von Institutionen in den verschiedensten Regionen des Bundeslandes, die im Bereich zeitgenössischer bildender Kunst arbeiten. Vor 15 Jahren wurde die NÖ Kulturwirtschaft GesmbH (NÖKU) gegründet und so das Ausstellungs- und Veranstaltungsangebot eines ganzen Bundeslandes in einer Holding vereint, die sich nach klaren unternehmerischen Richtlinien orientiert. Wir haben für Sie eine kleine Auswahl inklusive Online-Guide zusammengestellt.

 

ARTOTHEK NIEDERÖSTERREICH
Der genial einfache Kunstverleih

Gleich neben dem Karikaturmuseum an der Kunstmeile Krems verleiht die Artothek Niederösterreich unbürokratisch und günstig zeitgenössische Kunst aus der Sammlung des Landes Niederösterreich. Das Bilderangebot von über 1.500 Gemälden und Grafiken umfasst eine große Bandbreite an Stilrichtungen. – Wählen Sie aus der Vielfalt und holen Sie sich Inspirationen, um Ihr Zuhause oder Büro neu zu gestalten!
Sowohl Privatpersonen, als auch Firmen können österreichweit Kunstwerke bis zu maximal einem Jahr ausleihen. Als Plattform für Kunst in Niederösterreich stellt die Artothek außerdem zweimal im Jahr KünstlerInnen näher vor (aktuell: Ausstellung von Franz Stefan Kohl: 27. 9. 2015–7. 2. 2015) und organisiert Atelierbesuche. Nähere Informationen zu den Leihbedingungen und allen Kunstwerken finden Sie unter 

www.artothek.at
 

GALERIE KOPRIVA KREMS

Programmschwerpunkt ist die österreichische Kunst nach 1945. Es stehen vor allem Künstler im Mittelpunkt des Interesses, die zu Lebzeiten geschätzt und erfolgreich waren, die aber nach ihrem Tod vom Vergessen bedroht sind. Wir konnten einige Künstlernachlässe übernehmen und erstellen Werkverzeichnisse, organisieren Museumsausstellungen (z. B. im Leopold Museum Wien, NÖ-Landesmuseum St. Pölten, Kunsthalle Krems) und geben Monografien heraus. So betreuen wir das Gesamtwerk von Johann Fruhmann, Christa Hauer, Leopold Hauer, Othmar Jaindl und Robert Schmitt. Von Herzmanovsky-Orlando, Walter Eckert, Grete Yppen und zuletzt Alfred Biber konnten wir einen großen Teil der Nachlässe übernehmen. Vor 2 Jahren sind wir in neue großzügige Räumlichkeiten übersiedelt, wo wir neben unseren aktuellen Ausstellungen auch ständig Werke der Künstler zeigen, die wir exklusiv betreuen.

www.kopriva-kunst.com
 

GALERIE GUGGING

Shaul Knaz wurde 1939 im Kibbuz Gan-Shmuel in Israel geboren und lebt und arbeitet dort als bildender Künstler und Autor. Die galerie gugging zeigt erstmals Werke des Autodidakten in Österreich, welcher bis jetzt vornehmlich in Israel und Italien ausgestellt wurde. Schon mit prähistorischen Höhlenmalereien, Keilschrift und später den Hieroglyphen wurden Geschichten erzählt und Geschichte geschrieben. Shaul Knaz erzählt seine Geschichte, geprägt durch das Leben im Kibbuz auf seine einzigartige Weise. Die Vermischung einer scheinbar urbanen Formensprache mit dem Werstesystem des Kibbuz ist das Private und absolut Individuelle in Shaul Knaz, Kunst.

www.gugging.org
 

ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH
Constanze Ruhm, Bernhard Leitner und Elisabeth von Samsonow.

Am Standort St. Pölten läuft bis 24.1.2016 die Retrospektive „Constanze Ruhm. Re: Rehearsals (no such thing as repetition)“. Gezeigt wird der von 2001 bis 2014 entstandene Werkkomplex X CHARACTERS, der in ein gemeinsam mit der österreichisch-iranischen Architektin Golmar Kempinger-Khatibi entwickeltes Raumkonzept integriert ist.
Im Frühling eröffnet ebenfalls in St. Pölten die Ausstellung „Bernhard Leitner. Ton – Raum – Skulptur“. Seit den späten 1960er-Jahren beschäftigt sich Bernhard Leitner mit der Frage, wie Raum akustisch und physisch erlebbar gemacht werden kann.
In der Dominikanerkirche in Krems wird ab 5. 6. 2016 die Personale „Elisabeth von Samsonow. Transplants“ präsentiert. Die Künstlerin vereint in ihrem Leben und Werk die scheinbare Gegensätzlichkeit von reiner Geistesarbeit und manueller Bildhauerei.

www.zeitkunstnoe.at
 

LANDESMUSEUM NIEDERÖSTERREICH
Nahe Ferne oder Einfach gute Kunst: 21. November 2015 bis 31. Juli 2016

Die Ausstellung „Nahe Ferne“ spürt diesem Phänomen künstlerischer Migration in zweifacher Hinsicht nach. Einerseits werden KünstlerInnen präsentiert, die über viele Jahre erfolgreich im Ausland tätig sind, andererseits gilt das Augenmerk KünstlerInnen, die in den letzten Jahren ihr Atelier nach Niederösterreich verlegt haben.
Was waren die Gründe für Uli Aigner, Kerstin Cmelka, Inge Dick, Michael Lechner, Erwin Redl, Paul Z. Rotterdam und Kurt Ryslavy in den USA, Frankreich, Belgien und Deutschland ihren künstlerischen Weg zu gehen? Neue Herausforderungen oder Möglichkeiten? Welchen Einfluss hat dies auf ihr künstlerisches Schaffen? Was waren die Motive für Jakob Gasteiger, Josef Kern, Wolfgang Lorenz, Alois Mosbacher, Frenzi Rigling oder Thomas Reinhold ihre künstlerische Arbeit in Niederösterreich weiter zu entwickeln? Was immer die Beweggründe sind, letztendlich geht es einfach um gute Kunst!
Kurator: Carl Aigner

www.landesmuseum.net
 

KUNSTRAUM NIEDERÖSTERREICH

Performance ist ein eindrückliches Medium. Die Konzentration künstlerischer Möglichkeiten auf eine kurze Zeitspanne scheint vordergründig nur einen inten­siven Eindruck für die Erinnerung zu geben.
Die dreiteilige Performancereihe „meanwhile“ interessiert sich für die Zwischenräume, für die tragenden und verbindenden Elemente zwischen den punktuellen Aufführungen als eine erweiterte Form der Sichtbarkeit und Sichtbarmachung von Performance.Am ersten Abend der Reihe, Donnerstag 21. 1. 2016 werden Arbeiten von Angelika Wischermann, Elisabeth Falkinger und Daniela Grabosch gezeigt, die sich dem Beziehungsgeflecht zwischen Mensch und Objekt in Relation zu Zeit und Raum widmen.

www.kunstraum.net
 

LANDESTHEATER NIEDERÖSTERREICH
Die Highlights bis Mai 2016:

Stefan Zweig – Ungeduld des Herzens
Regie: Thomas Jonigk, ab 27. 11. 2015, UA

Fritz Hochwälder – Der Himbeerpflücker
Regie: Cilli Drexel, ab 15. 1. 2016

Molière – Tartuffe
Regie: Róbert Alföldi, ab 27. 2. 2016

Aki Kaurismäki – Lichter der Vorstadt
Regie: Alexander Charim, ab 22. 4. 2016, UA

Alan Ayckbourn – Ab jetzt
Regie: Karin Beier, 12./13. 5. 2016
Gastspiel Deutsches Schauspielhaus Hamburg

und vieles mehr...

www.landestheater.net
 

GALERIE GUT GASTEIL

Seit mehr als 20 Jahren bietet das Bildhauerehepaar Charlotte und Johannes Seidl am Gut Gasteil in Prigglitz, NÖ mit jeweils drei Ausstellungen pro Jahr und dem „Kunst in der Landschaft“-Projekt auf einem 16 ha großen Wiesenareal hochkarätige zeitgenössische Kunst. Den harten Kern dieser ständig sich erneuernden Ausstellung bilden die Steinzeugskulpturen „grosse Frauen“ von Charlotte Seidl und die Edelstahlobjekte „Flügel“ von Johannes Seidl. Das Kunstangebot wird ergänzt durch das kulinarische Programm im Biobuffet. Galerie Gut Gasteil ist von Mitte April bis Anfang November an den Wochenenden von 10–18 Uhr geöffnet. „Kunst in der Landschaft“ ist jederzeit zugänglich.

www.gutgasteil.at
 

DAS KUNSTMUSEUM WALDVIERTEL

Das Kunstmuseum Waldviertel in Schrems zählt zu den außergewöhnlichsten Museen Österreichs und hat ein ganz besonderes Flair. Jährlich entwickeln und erarbeiten Künstler eine neue Themenausstellung, die für alle Altersgruppen erlebnisreich gestaltet ist. Auch heuer wird das Museum einmal mehr seinem Ruf gerecht mit großem Engagement unterschiedlichste Themenfelder der Kunst zu vermitteln. In der sensationellen Jahresausstellung 2015 widmet der Architekt und Künstler Makis Warlamis Bilder, Filme und multimediale Rauminszenierungen dem unbekannten Universum. Die künstlerische Ausstellungsreise zu fernen Planeten, Lichterscheinungen, schwarzen
Löchern und kosmischen Nebeln ist noch bis 10. Jänner 2016 zu sehen.

 www.daskunstmuseum.at
 

ART ROOM WÜRTH AUSTRIA

Metamorphose als Phänomen und Berührungspunkt zweier Künstler: Malerei und Fotografie von Georgia Creimer und Thomas Reinhold.

www.wuerth.at
 

 

 

 

ADOLF FROHNER GEMEINNÜTZIGE PRIVATSTIFTUNG
Ein Werkverzeichnis über Adolf Frohners Schaffen

Die 2009 gegründete Adolf Frohner Stiftung mit Sitz in Krems hat sich die Aufgabe gestellt, das Gesamtwerk Adolf Frohners in einem mehrbändigen Werkverzeichnis zu erfassen. Dem 2014 erschienenen Band zum plastischen Werk des Künstlers soll nun eine Aufarbeitung der Malerei folgen. Dass dies eine Herausforderung ist, betont Elisabeth Voggeneder, Kuratorin der Stiftung: „Adolf Frohner hat im Lauf mehrerer Jahrzehnte ein äußerst umfangreiches Œuvre geschaffen.“
Neben Publikationen, Archiv­material und Dokumenten bilden Hinweise eine wichtige Quelle, um das eine oder andere Werk zu entdecken. „Wir freuen uns über jede Meldung, die selbstverständlich vertraulich behandelt wird.“

www.frohner-stiftung.at

 

GALERIE GÖTTLICHER

Seit 40 Jahren zeigt die Galerie Göttlicher Ausstellungen österreichischer und inter­nationaler Kunst mit den Schwerpunkten Architektur, Design und Schmuck. Ziel ist, mit jährlich sechs bis acht Ausstellungen auch in diesen Bereichen zeitgenössische Positionen zu vermitteln.

Prominente Namen wie Eduardo Chillida, Antoni Tàpies, Marcello Morandini, Francesco Pavan und der spanische Architekt und Pritzker-Preisträger José Rafael Moneo sind im Ausstellungsverzeichnis zu finden. Das einmalige Ambiente eines Gewölbes aus dem 16. Jahrhundert inspiriert die eingeladenen Kunstschaffenden auch zu spannenden Installationen wie zum Beispiel 2014 „5 Colors Black“ von Gregor Holzinger und Adam Orlinski.

www.galerie.goettlicher.at
 

BENEDIKTINERSTIFT ALTENBURG
Barock war gestern

Mehr als 300 Jahre nach seiner Wahl zum Abt des Stiftes Altenburg gibt Bauherr Placidus Much noch immer Rätsel auf. An der Schwelle in eine neue Zeit, die nicht mehr an die Religion als einzig gültige Wahrheit glauben konnte, schuf er ein einzigartiges Kunstprojekt, das die üblichen Epochenbegriffe sprengte und weit über den Horizont seiner barocken Zeitgenossen hinausging. Der Rundgang durch die Klosteranlage wird zum faszinierenden Bilderrätsel, zur Reise in die Zeit der beginnenden Aufklärung: Wie gelang es Abt Placidus, modernste Visionen in den Bilderwelten seines Klosterpalastes zu verbergen? Zu entdecken gibt es Lösungen, die überraschen und manchmal durchaus auch zum Schmunzeln verleiten!

www.stift-altenburg.at
 

ANTIKHOF-FIGL
Alte und neue Kunst auf 3.000 m2

Im historischen Ambiente des Meierhofes von Schloss Plankenberg,
30 km westlich von Wien, erwartet sie auf 3.000 m2 eine große Auswahl an alter und neuer Kunst.

www.antikhof-figl.at

 

 

GALERIE MARINGER
Picasso und die Kunst der Gegenwart

Pablo Picasso gilt als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Für viele junge Künstler hat er zwar keine Relevanz mehr, aber es gibt vieles, was in der heutigen Kunst als selbstverständlich gilt, das seinen Ursprung in der ersten Hälfte des 20. JHs und häufig bei Picasso hat.
Die Ausstellung zeigt Originalradierungen und Lithografien Picassos sowie einige Künstler, die im Geist und auf den Spuren dieses Genies wandeln. Neben Werken von Pablo Picasso sind Arbeiten von Martin Sonnleitner, Wilhelm Krumböck, Alfred Kornberger, Alfred Hrdlicka und Robert Herfert zu sehen.
Die Verkaufsausstellung in der Galerie Maringer kann bei freiem Eintritt bis Anfang Dezember 2015 besucht werden.

www.galerie-maringer.at
 

ANTIQUITÄTEN UND BILDERGALERIE DKFM. ANTON FIGL
Die Antiquitäten und Bildergalerie Dkfm. Anton Figl befindet sich im Herzen der Barockstadt St. Pölten. Die Galerie, die zu den bedeutensten Österreichs gehört, feiert heuer ihr 30-jähriges Jubiläum. Den großen Stammkundenkreis konnte sich Dkfm. Anton Figl durch seine Seriosität, sein profundes Wissen und durch sein Gespür für ausgezeichnete Qualität erwerben.
Das Hauptaugenmerk der Galerie, die auf den Messen in der Wiener Hofburg, der Residenz in Salzburg sowie auf den Antiquitäten Messen im Wr. Künstlerhaus und im Schloß Laxenburg vertreten ist, liegt auf hochwertigen Landhaus und Barockmöbel, sowie auf qualitätsvollen Bildern der österreichischen „Klassischen Moderne“ und edlen Plastiken aus der Gotik, der Renaissance und des Barock. Wir freuen uns, Sie in unserer 200 m² großen Galerie in der St. Pöltner Fußgängerzone be­grüßen zu dürfen.

www.artfigl.at
 

ATELIER KLAUDIA STÖCKL – MALEREI/GRAFIK
Ein Vierkanthof im Mostviertel

Arbeiten stapeln sich auf den Tischen. In satten Erdfarben schichten sich die bemalten Papiere wie Sedimente ganzer Gebirgszüge. Dazwischen taucht leuchtend ein ultramarinblauer See auf. In Form einer quadratisch anmutenden Fläche.
Die Arbeiten charakterisieren Oberflächen, die je nach Lichteinfall ihr Aussehen verändern. Das Papier ist bockig, wellt sich, hat Körper. Verschiedene Stufen an Abstraktion werden deutlich. Kompositionen, deren spröde, manchmal rissige Haut etwas Verletzliches innewohnt. Die eigentliche Werkstätte ist eine Scheune, die nur in der schönen Jahreszeit genutzt werden kann. Am Boden trocknen die Blätter. Kraftvolle Zeichen breiten sich auf den Papieren organisch aus.

www.klaudiastoeckl.at
 

SCHALLABURG
Ein Ausstellungszentrum.
Ein Begegnungsraum.

Jährlich wechselnde Ausstellungen im internationalen Kontext – am Puls der Gesellschaft und mit Bezug zur Gegenwart. Die 70er – Damals war ZukunftOrange, so weit das Auge reicht! Schlaghosen und schräge Brillen –
der letzte Schrei! Pril-Blumen und Pop-Art-Muster sorgen für Tapetenwechsel: Die Welt wird schriller.
Die 70er: Ein Jahrzehnt des Aufbruchs, verkörpert in orangen Lampen und Pla­teauschuhen. Die Zivilgesellschaft beginnt sich zu regen – am laufenden Band.
Debattenräume als Teil der Ausstellung geben Platz für Fragen und Diskussionen – ob in Workshops, alleine oder in der Begegnung mit anderen Besucherinnen und Besuchern.

www.schallaburg.at
 

ARNULF RAINER MUSEUM

Das Arnulf Rainer Museum vereint das architektonische Juwel des klar gegliederten Frauenbades, basierend auf einem 1821 ausgeführten Entwurf von Charles de Moreau, einem der führenden Architekten des französischen Klassizismus, mit zeitgemäßer Ausstellungsdidaktik und Museumstechnologie auf höchstem Niveau. Durch die Initiative und maßgebliche Förderung des Landes Niederösterreich in Zusammenarbeit mit der Stadt Baden ist es gelungen, dem Jahrhundertkünstler eine Institution zu widmen, die dessen vielschichtiges Oeuvre in monographischen wie thematischen Ausstellungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht.

www.arnulf-rainer-museum.at
 

AUSSTELLUNGSHAUS SPOERRI

In Hadersdorf am Kamp – nahe Krems – wurde im Jahr 2009 am malerischen Hauptplatz das „Ausstellungshaus Spoerri“ eröffnet. In dem wunderbar restaurierten Stiftsgebäude aus dem 16. Jahrhundert werden Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst präsentiert.
Daniel Spoerri wurde 1960 mit seinen „Fallenbildern“ (Nouveau Réalisme) bekannt. In Hadersdorf sind neben seinen Werken auch Arbeiten von Künstlern aus seinem Umfeld zu sehen. Seiner Überzeugung, dass Kunst und Küche zusammen gehören, verdanken wir es, dass neben dem Museum eine Gaststube ins Leben gerufen wurde: das „Esslokal“. Saison 2016 im Ausstellungshaus 19. März bis 30. Oktober 2016.

www.spoerri.at
 

NÖART NIEDERÖSTERREICH GESELLSCHAFT FÜR KUNST UND KULTUR

Der Verein NöART bildet eine Plattform der zeitgenössischen Kunst in ihrer großen Vielfalt.
Jährlich fünf Ausstellungen widmen sich entweder dem Schaffen einer Künstlerin oder eines Künstlers oder einem Thema. Diese Ausstellungen touren dann durch das Land NÖ und werden in den unterschiedlichsten Ausstellungsräumen gezeigt. Der geografische Bogen spannt sich über alle Landesteile.
Kuratorinnen und Kuratoren greifen aktuelle Themen in gesellschaftlicher, sozialer oder kultureller Sicht auf und ermöglichen einen umfassenden Einblick in die aktuellen Tendenzen der zeitgenössischen Malerei, Zeichnung, Grafik, Bildhauerei und Fotografie.
Die Besucher können in ihrer unmittelbaren Umgebung Werke ausländischer, österreichischer und regionaler Künstlerinnen und Künstler kennenlernen.

www.noeart.at
 

OSKAR KOKOSCHKA-DOKUMENTATION

Im Geburtshaus Oskar Kokoschkas (1886–1980) in Pöchlarn werden in Zusammenarbeit mit der Universität für angewandte Kunst jährlich wechselnde Sonderausstellungen zum umfassenden und vielseitigen Werk des Malers, Grafikers und Dramatikers gezeigt. 2016 lädt die Oskar Kokoschka Dokumentation zur Schau:
„OSKAR KOKOSCHKA. Theater – Leben“.

Originalkostüme, Fotos, Bühnenentwürfe und Szenenbilder sowie Illustrationen zu eigenen Theaterstücken beleuchten Kokoschkas Beitrag zum Theater des 20. Jahrhunderts und spiegeln das von Höhen und Tiefen geprägte Leben des Künstlers wider.

www.oskarkokoschka.at
 

KUNST:WERK

Der St. Pöltner Künstlerbund zeigt in seinem Ausstellungsraum KUNST:WERK – ehemals Pferdestall eines barocken Gasthofes – jährlich vier bis fünf Ausstellungen aktueller Werke zu unterschiedlichen Themen. Dazu lädt er seine Mitglieder, aber auch Künstlerinnen und Künstler aus anderen Regionen ein.
Nach der Schau „Divina Commedia“, anlässlich des 750. Geburtstages des italienischen Dichters und Philosophen Dante Alighieri, folgen ab 19. November die Ausstellungen „Antlitz und Seele der Dinge“ – ein Blick auf das zeitgenössische Stillleben – und ab März „Schwarz, weiß & grau“. Im Mittelpunkt dieser Präsentation steht der Einsatz graphischer Mittel in den verschiedenen künstlerischen Medien.

www.stpoeltnerkuenstlerbund.at
 

DIE KLEINE GALERIE IN DER TRIESTERSTRASSE

Mag. Jolanda Richter – 1971 in Holland geboren, österr. Künstlerin, studierte 1989–94 Violoncello a. d. Univ. f. Musik u. darst. Kunst, Wien. Ihrer wahren Leidenschaft folgend, studierte sie an der Univ. f. angewandte Kunst Wien Malerei u. Grafik und diplomierte 1999. Zahlreiche intern. Auszeichnungen. Rege Ausstellungstätigkeit führte sie durch Europa und die USA. Univ. Prof. Uli Gansert bezeichnete sie als „eine der profiliertesten figuralen Malerinnen in Österreich.“ Und „ihre auffallende Kapazität liegt in der überzeugenden Präsenz der menschlichen Gestalt in raffiniert konstruierten magisch irrealen Dispositiven von Raum und Zeit.“ Sie lebt in Niederösterreich als freischaffende Malerin.

www.die-kleine-galerie.at
 

STADTMUSEUM SANKT PÖLTEN
Modernes Museum in alten Klostermauern

In den Jahren 2006–2007 erfolgte eine bauliche und inhaltliche Neugestaltung des Stadtmuseums, das seit 1976 im Karmeliterhof untergebracht ist. In der Dauerausstellung des Hauses sind nun u. a. die Schätze der archäologischen Abteilung sowie die Meisterwerke der Jugendstil-Sammlung zu entdecken (Arbeiten von J.M. Olbrich, H. Ofner, E. Stöhr, F. Andri und Ch. Andri-Hampel). Sonderausstellungen ergänzen das Programm des Hauses – bis 13. März 2016 läuft die zeitgeschichtliche Präsentation „St. Pölten 1945“.

www.stadtmuseum-stpoelten.at
 

EVN SAMMLUNG

Seit 20 Jahren richtet die evn sammlung ihre Aufmerksamkeit auf Kunst am Puls der Zeit: Über Ankäufe, Kommissionen und begleitende Publikationen hat sich die Sammlung des niederösterreichischen Energieunternehmens EVN als eine der wichtigsten österreichischen Unternehmenssammlungen etabliert, die heute auf eine medial wie thematisch breit gefächerte, rund 300 Kunstwerke umfassende Kollek­tion blicken kann.

www.evn-sammlung.at

 

KUNSTMEILE KREMS BETRIEBSGES.M.B.H

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der evn sammlung wird ein Querschnitt durch die Sammlung in der ebenfalls ihr 20-jähriges Jubiläum feiernden Kunsthalle Krems gezeigt. Anders als bei den früheren Präsentationen der Sammlung (2000 im Belvedere und 2005 im mumok) wird weder ein externer Blick auf die Sammlung noch ein thematischer Filter angewandt, stattdessen bilden die Videoarbeiten von Mircea Cantor, Sonia Leimer, Dorit Margreiter, Christian Philipp Müller, Emilie Pitoiset, Florian Pumhösl, Anri Sala, Markus Schinwald, Ann-Sofi Sidén, Milica Tomic, Kay Walkowiak und Clemens von Wedemeyer das mediale Rückgrat des Ausstellungsparcours. Diesem werden assoziativ Werke aus der Sammlung eingegliedert, die in einen Dialog mit den präsentierten Videoarbeiten treten.

www.kunsthalle.at
 

VOLKSKULTUR NIEDERÖSTERREICH GMBH

Das Haus der Regionen der VOLKSKULTUR NIEDERÖSTERREICH in Krems-Stein bietet seit mehr als zehn Jahren eine Plattform zur Präsentation niederösterreichischer und europäischer Kultur. Von Lettland bis Portugal, von Sizilien bis Finnland, vom Bregenzerwald bis zum südlichen Burgenland und vom Schneeberggebiet bis zum Waldviertel – Künstler und Musikanten aus allen europäischen Regionen füllen den Konzertsaal mit Musik, Lied, Tanz oder Filmen aus ihrer Heimat. Auch Kulinarik und Kunsthandwerk aus den Regionen werden erlebbar gemacht. Im Kunsthandwerksshop „Galerie der Regionen“ und in den gastronomischen Einrichtungen im Haus lässt sich ausgezeichnet stöbern und genießen.

www.volkskulturnoe.at

 

Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Ausgabe PARNASS 4/2015.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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