Gin, Gelato, Gelatin

04.08.15

Auch in diesem Jahr wird das erfrischende „Weltwunder“ des österreichischen Künstlerkollektivs Gelatin wieder zu sehen sein.

Das Weltwunder des Künstlerkollektivs Gelatin wurde erstmals auf der Expo 2000 in Hannover präsentiert. Seit Juni 2013 ist die unterirdische Installation nun Teil des Skulpturengartens im 21er Haus.
Auch heuer kann die Installation wieder besichtigt werden und zwar ausschließlich durch einen Sprung ins kalte Wasser.
Der Titel der Installation „Weltwunder“ spricht Sehnsüchte und Erwartungshaltungen der Betrachter an, welche zu aktiven Teilnehmern werden können, wenn diese ihre möglichen Ängste überwinden und in ein kleines, tiefes, in den Boden eingelassenes Wasserbecken tauchen, das zum sogenannten „Weltwunder“ führt und eben nur durch einen Sprung über den eigenen Schatten erfahrbar wird.
Was sich dahinter verbirgt, bleibt jedem selbst überlassen. Schon bereits zur Zeiten der Expo 2000 blieb so mancher für längere Zeit unter Wasser um im Anschluss vollkommen verklärt wieder herauszusteigen.
Dennoch verzaubert es auch jene, die den Tauchgang letzten Endes nicht wagen, denn die Faszination für das Unbekannte und Verborgene wird von Erzählungen derer genährt, die das mysteriöse Weltwunder bereits gesehen haben.
Die Künstler Wolfgang Gantner, Ali Janka, Florian Reither und Tobias Urban haben diese erlebnisreiche Installation kreiert. Sie lernten sich im Jahr 1978 in einem Sommercamp kennen und arbeiten seitdem unter dem Namen Gelatin beziehungsweise Gelitin zusammen. 1993 fand ihre erste internationale Ausstellung statt und das Kollektiv ist seither weltweit präsent. Zuletzt waren sie mit HANGING ON L`INFORM PERDU, TéLéPHONe, im Hotel Kristiania in Lech zu sehen.

Das „Weltwunder“ ist an zwei Besichtigungstagen mit gültigem Ausstellungsticket und nach Anmeldung zugänglich:
Am 5. und am 26. August 2015 zwischen 16:00 und 20:00 Uhr.
Badekleidung, Handtuch und ggf. Taucherbrille sind bitte mitzubringen!