EYES ON 2016 – Monat der Fotografie Wien geht ins Finale

28.11.16

Eyes On – Monat der Fotografie Wien setzte mit 150 Ausstellungen und einem vielfältigen Rahmenprogramm sowie der Gemeinschaftsausstellung "Looking for the Clouds" der Partnerstädte des European Month of Photography (EMOP) bereits zum siebten Mal den Fokus auf die Fotografie in Wien. Vom 25. Oktober bis 30. November 2016 wurde das breite Spektrum des Mediums in Museen, Ausstellungshäusern, Galerien und Off-Spaces vorgestellt. Erstmals wurde in diesem Jahr das Programm anhand fünf inhaltlicher und programmatischer Schwerpunkte präsentiert. Die Themen Thin Lines and Borders, Processing Photography, Flash! Boom! Bang!, This Beast Called Beauty und Beyond Time spiegelten die unterschiedlichen Facetten künstlerischer und dokumentarischer Fotografie wider. Begleitet wurde Eyes On mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. Zwei Programmpunkte beschließen diese Woche das Monat der Fotografie 2016 in Wien – doch laufen einige der Ausstellungen noch bis Dezember weiter. 

Dienstag, 29. November 2016
Bilderpolitik der Körper. Lateinamerikanische Fotografie mit Fokus Kuba
19 – 21 Uhr, Österreichischen Lateinamerika-Institut

In Lateinamerika ist die Fotografie seit ihren Anfängen ein wichtiges Dokument zur Reflexion von Alltagsrealitäten. Der Körperdiskurs nimmt dabei eine besondere Rolle ein, um politische, soziale oder kulturelle Prozesse zu thematisieren. Speziell in Kuba sind Körper und Fotografie wichtige Elemente in der Visualisierung des gesellschaftlichen Wandels. Anhand von ausgewählten Bildbeispielen werden Körperdiskurse lateinamerikanischer FotografInnen analysiert

Mittwoch, 30. November 2016
Pre-Opening: Horowitz. 50 Jahre Menschenbilder
18 – 20 Uhr, Jüdisches Museum am Judenplatz

Die Ausstellung bietet einen Einblick in die Porträtfotografie von Michael Horowitz. Der 1950 in Wien geborene Michael Horowitz begann mit 16 Jahren zu fotografieren und hat später durch seinen Beruf als Journalist und Chefredakteur der „Freizeit“ unzählige der wesentlichen ProtagonistInnen getroffen, sei es aus Politik, Wissenschaft, Kunst oder Kultur. Und: er hat sie alle fotografiert. Seine Art von Fotografie ist dokumentierte Zeitgeschichte. Exklusiv für Eyes On wird die Ausstellung Horowitz. 50 Jahre Menschenbilder im Museum Judenplatz schon etwas früher aufgesperrt.
 
Interessant waren auch die fünf Talks, zu jeweils verschiedenen Themen. Hier gibt es die Gespräche zum Nachhören http://eyes-on.at/2016/de/archiv/videoarchiv

 

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