Eligius Preis - Schmuckkunst aus Österreich im MAK Wien

08.09.16

Mit der Ausstellung ELIGIUS-PREIS 2016. Schmuck in Österreich bietet das MAK in Kooperation mit dem Traklhaus zum dritten Mal einen Einblick in die zeitgenössische österreichische Schmuckszene. Der Eligius-Preis für Körperschmuck und Schmuckobjekte wird vom Land Salzburg seit 2005 vergeben und ist die einzige Auszeichnung für zeitgenössischen Schmuck in Österreich. Das Preisgeld beträgt 7.000 Euro.

Ausgestellt wurden Preisanwärter für den Eligius-Preis des Landes Salzburg benannt nach dem Patron der Goldschmiede im Juni/Juli 2016 im Traklhaus. Anfang September wanderte die Ausstellung in konzentrierter Form in das MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst, das erst kürzlich mit der Sammlung des Ehepaars Heidi und Karl Bollmann sein Bekenntnis zur zeitgenössischen Schmuckkunst bekräftigte und nun zum dritten Mal mit dem Traklhaus kooperiert. Zusammengestellt wurde die Ausstellung von den Juroren des Eligius-Preises, Heidemarie Caltik (Kuratorin für Gegenwartskunst im MAK), Cornelie Holzach (Direktorin des Schmuckmuseums in Pforzheim) und Ina Stegen, Gründerin des Salzburg College. Der Eligius-Preis ist eine altersunabhängige Würdigung einer oder eines „Kunstschaffenden im Bereich des Körperschmucks und der Schmuckobjekte“. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr Lena Grabher. Die Jury überzeugte vor allem die Interaktion von Grabhers Schmuckkunst von Objekt, Körper, Raum und Betrachtenden sowie vom Umgang der Künstlerin mit den ästhetischen Möglichkeiten von einfachen Materialien und von der kreativen Nutzung präziser Technik. Lena Grabher wurde 1988 in Lustenau geboren, sie lebt und arbeitet in Wien. Von 2009 bis 2011 absolvierte sie die Ausbildung zur Gold- und Silberschmiedin an der Wiener Goldschmiede-Akademie und machte ihren Master of Fine Arts in Metal an der State University of New York in New Paltz. Ihre Arbeiten wurden bereits in internationalen Ausstellungen gezeigt. Seit April 2016 ist sie Mitglied im Atelier für zeitgenössische Schmuckkunst STOSSIMHIMMEL in Wien.

Sonja Bischur, Susanne Blin, Petr Dvorak, Lena Grabher, Ursula Guttmann, Andrea MAXA Halmschlager, Paul Iby, Beatrix Kaufmann, Viktoria Münzker, Eva Petrič, Konstanze Prechtl, Ulrich Reithofer, Bernhard Stimpfl-Abele

bis 25. September I MAK Forum