Die Lange Nacht der Museen 2015

28.09.15

Die Kulturnacht der Museen präsentiert ein umfangreiches Programm

Am Samstag, dem 3. Oktober 2015, findet die diesjährige „ORF-Lange Nacht der Museen“ in ganz Österreich statt. Bereits zum sechzehnten Mal initiiert der ORF die Kulturveranstaltung – über 700 Museen und Galerien sind heuer daran beteiligt und öffnen ihre Türen für kulturinteressierte Nachtschwärmer von 18.00 bis 1.00 Uhr Früh.

Spätabends noch ins Museum – das ist der Gedanke hinter der „Langen Nacht der Museen“, die 1997 erstmals in Berlin stattfand. Die Idee war erfolgreich, mittlerweile finden Museumsnächte in über 120 Städten statt, wobei nur in Österreich die Lange Nacht landesweit veranstaltet wird. Neben abwechslungsreichen Ausstellungen werden zahlreiche Führungen und Sonderveranstaltungen geboten. Besucher können aus dem reichen Angebot ihre persönlichen Highlights wählen und alle teilnehmenden Häuser und Veranstaltungen mit nur einem Ticket besuchen. Die ORF-Lange Nacht der Museen setzt dabei neben den großen Institutionen stets auch den Fokus auf bisher nicht so bekannte Locations.

In Wien besteht die Gelegenheit sich in den Bundesmuseen die aktuellen Ausstellungen anzusehen. Von der Sonderschau „Klimt und die Ringstraße“ im Belvedere über die Albertina, oder das MAK – Museum für angewandte Kunst, das im Rahmen der Vienna Biennale Projekte zum Thema Stadt und urbane Zukunft vorstellt. Seit 2010 zeigt mo.ë in den Räumlichkeiten der ehemaligen k. u.k Orden- und Medaillenmanufaktur in Wien-Hernals ein transmediales Programm: Der Off-Space präsentiert mit „Frank“ ein Ausstellungsprojekt von Michael Weidhofer.

Zwei besondere Orte in Niederösterreich sind mit Sicherheit das „5 Elemente Museum“ im Schloss Rothschild in Waidhofen/Ybbs und das „LEMU – Langenzersdorfer Museum“ mit seiner Sammlung von Werken der Bildhauer Anton Hanak, Siegfried Charoux und Alois Heidel. Das Burgenland legt den Schwerpunkt auf Kultur, Kunst und Handwerk – vom Töpfermuseum in Stoob bis hin zum Art House Projekt oder der Rathausgalerie in Eisenstadt mit Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Die Steiermark bietet in den Grazer Museen und Institutionen, wie dem Künstlerhaus Graz oder dem Graz Museum, Kunst der Gegenwart. Das Kunsthaus zeigt im Rahmen seines Landschaftsschwerpunktes die Ausstellung „Landschaft in Bewegung. Filmische Ausblicke auf ein unbestimmtes Morgen“ sowie in Kooperation mit dem steirischen herbst, die Schau „Corporate“ mit Arbeiten des chinesischen Künstlers Xu Zhen. Im Benediktinerstift Admont wird die Stiftsammlung, die Bibliothek und auch die diesjährige Sonderausstellung „Feuer und Flamme“ für die Lange Nacht der Museen geöffnet. Das Land Oberösterreich ist mit seinen Museen vertreten bis hin zum Ars Electronica Center in Linz und dem Museum Arbeitswelt in Steyr. In Spital am Phyrn kann man auf den Spuren der Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner in die Welt der 8.000er eintauchen. Kunst, Tanz und Klang verbindet das Projekt „Dance Industry“ am Klagenfurter Hauptbahnhof ebenso wie das Salzburg Museum in der Neuen Residenz mit „Piano PIECES – Klaviere. Klänge. Kunst“.
Im wahrsten Sinne nach den Sternen greifen können die Besucher in der „Historischen Sternwarte der Universität Innsbruck“. Vorarlberg hat mit dem Kunsthaus Bregenz, den Institutionen in Dornbirn und Lustenau viel zu bieten. Das Besondere ist auch, dass in diesem Jahr – aus Anlass der Liechtenstein Triennale – gleich 12 Einrichtungen aus Liechtenstein teilnehmen: vom Gasometer in Triesen, DoMuS in Schaan bis hin zum Kunstmuseum Liechtenstein und der Hilti Foundation in Vaduz. Auch Museen aus der Schweiz, wie das Forum Würth, sind heuer wieder mit dabei.

Mehr unter http://langenacht.orf.at

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