ADRIAN BUSCHMANN

06.09.17
Adrian Buschmann, Flirt

Adrian Buschmann ist Teil unseres aktuellen PARNASS Special Up&Coming. Die Künstler und Künstlerinnen, die wir in dieser Spezialedition vorstellen wurden in einer Jurysitzung gemeinsam mit unseren Autorinnen Nina Schedlmayer, Angelika Seebacher und Sabrina Steinek, der Kuratorin Marlies Wirth sowie dem Galeristen und Kurator Cornelis van Almsick ausgewählt.

 

ADRIAN BUSCHMANN

Auf gewisse Weise irrational und unbewusst anmutend, stehen der subjektive, emotionale Aspekt und die präzise Komposition des Dargestellten bei der Malerei Adrian Buschmanns in Kontrast. Je nach Bilderserie arbeitet Buschmann (*1976 Katowice, Polen) sowohl konzeptuell als auch prozessual. Äußere Einflüsse auf seine Formensprache (unter anderem polnische Avantgarde, CoBrA oder abstrakter Expressionismus) und der eigene Arbeitsprozess sind für den Künstler dabei wechselwirksam.

Angelika Seebacher: Woran arbeitest du gerade, was sind deine nächsten Projekte?

Adrian Buschmann: Ich arbeite gerade an einer Serie von großformatigen Diptychen, zu sehen demnächst (ab Jänner 2018) in der Galerie Gabriele Senn in Wien.

Was ist für dich der wichtigste Teil deiner Arbeit: Idee, Ausführung oder fertiges Werk?

Eine Idee kann gut sein und das Gemalte dann furchtbar, und umgekehrt. Das mag ich an der Malerei, sie regelt das Problem von selbst.

Wen adressierst du mit deinen Arbeiten?

Meistens male ich für tote Maler.
 

Andrian Buschmann
Gabriele Senn Galerie

Eröffnung: 18. Jänner 2017
Ausstellung bis 3. März 2018

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